Wer ist Marc Aurel

Das ist Marcus Aurelius.

Schlüsselwörter zum Lebenslauf von Marc Aurel: Adoptivkaiser, Stoiker und "Selbstbeobachtung". Es gibt keine Statue von Marcus Aurelius zu bewundern. â??Wer wissen will, wie das gute Leben gelingt, sollte moderne Management-Ratgeber vergessen und stattdessen klassische Philosophen lesen.

Die Ostgrenze konnte Marc Aurel gegen die Parther sichern, wer den Bewegungen der eigenen Seele nicht mit seinen Gedanken folgt, muss unglücklich werden.

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Marcus Aurelius lebt und arbeitet im zweiten Jahrtausend. Marcus Aurelius' Lebensdauer beträgt 58 Jahre. In 180 Jahren ist er gestorben: Markus Aurel hat vor der EinfÃ??hrung des gregorianischen KALENDERS im Jahre 1582 gelebt, so dass das Geburtstag, das Todesdatum und andere Todesdaten nach dem bis dahin benutzten kaiserlichen Kalender genannt werden.

Nach dem damals gültigen Julischen Kalendarium hatte Marcus Aurelius im Frühjahr am Samstag, den 27. Mai, seinen runden Geburtstag. 19. Oktober. Dieses Jahr ist sein Geburtsdatum auf einen Dienstag gefallen, nächstes Jahr lügt er an einem anderen. Seit wann ist Marcus Aurelius tot? Nach julianischem Kalendarium starb Marcus Aurelius vor 1838 Jahren am Ende des zweiten Jh. am 18. Mai 180, wie alt war Marcus Aurelius zum Todeszeitpunkt?

Markierung Aurel war 58 Jahre, 10 Monaten und 21 Tagen al. 26.4. April 26: Wer hat Geburtstag am gleichen Tag wie Markierung Aurel? Bekannte Altersgenossen von Marcus Aurelius aus dem zweiten Jahrtausend.

Die Römerzeit der Herrscher Marcus Aurelius und Commudus (161-192)

A. D.)

Der moralische Anspruch der Stoikphilosophie prägte Marc Aurels Leben: Ehrlichkeit, Selbstkontrolle, Erfüllung der Pflicht und Mitleid. In seiner Selbstreflexion schrieb Marc Aurel: "Das erste Prinzip: Lasst euch vom Geiste nicht irritieren, denn alle Sachen müssen sich dem Gesetz der Natur unterwerfen.

"Cassius Dio (geboren zwischen 155 und 164 in Nikaea, gestorben um 230) berichtete in seinem Gesamtbericht über Marcus Aurelius: "Neben all den Vorzügen, die er besass, herrschte er besser als jeder, der jemals an der Macht war. "Geburtstag von Marcus Aelius Aurelius Verus am 26. 4. 121 in Rom.

Die beiden Grossväter waren Konsuln und die Schwestern seines Vater waren mit Imperator Pius verbunden. Den jungen Marc Aurel bemerkte schon Imperator Hadrian (117-138 n. Chr.). 136 wurde Marc Aurel von Hadrian übernommen und zu seinem Stellvertreter ernannt. In Hadrians Tod (138) war Marc Aurel 17 Jahre jung.

Schon bald übergab der aufgewachsene Imperator Antonin Pius einen Teil seiner Pflichten an Marcus Aurelius. Im Jahre 139 wurde Marc Aurel Caesar Konsul. Er heiratet im Frühling 145 Faustina, die Kaisertochter. Vor seinem Tode am 17. Mai 161 hatte Imperator Pius seinen ältesten adoptierten Sohn (und Schwiegersohn) Marc Aurel zu seinem Thronfolger ernannt.

Auch sein Wahl-Bruder Lucius Aelius Commodus erhält auf Betreiben von Marc Aurel die Titel'Caesar' und'Augustus' vom Bundesrat. Weil auch die Praetorianer keine Einwände gegen eine doppelte Herrschaft hatten, wurden Marc Aurel und Lucius Verus zusammen zum Kaiser ernannt. Mit Verus " gab Marc Aurel seinem Co-Regenten einen Teil seines eigenen Names.

Sein Name war jetzt Lucius Verus. Bei den beiden Machthabern blieb Marc Aurel führend. Durch die Berufung von Lucius Verus hatte er die Chance einer späten Vereinnahmung vermieden und einen treuen Mitarbeiter in seinem Regierungsgeschäft erobert. In der Zeit von Antonin Pius hatte das Kaiserreich den Höhepunkt des inneren Friedens und der äußeren Macht erlangt.

Aurel, der sich für sein Imperium nichts mehr gewünscht hatte als Friede, hatte keine Erfahrung als General. Im Jahre 114 n. Chr. hatte Imperator Trajan Armenien zum Schutzgebiet erklärt. Aurel versuchte, der Invasionsgefahr zu entgegentreten und beauftragte dessen Adoptiv-Bruder und Mitregent mit dem Oberkommando der aus dem Abendland gestärkten Truppe, Herrn Vassius.

Marcus Aurelius machte einen leichten Friede mit den Parthen. Und Lucius Verus (er hatte den Wahlkampf größtenteils seinen Feldherren überlassen!) kehrt nach Rom zurück. Die beiden Herrscher feiern am 23. 8. 166 einen großartigen Siegeszug. Als Seleukeia (166) eingenommen wurde, kam es unter den Römern zu den ersten Pestfällen.

Die römischen Streitkräfte konnten die Invasoren zurückschicken, aber weitere Einfälle sollten kommen. Unmittelbar nach dem Ende des Parthenkrieges wollte Marc Aurel die Lage an der Donau korrigieren (166). Der Donaurand wurde von den kompetenten Herrschern restauriert, doch Marc Aurel fand es richtig, 168 zusammen mit Lucius Verus am Kriegstheater aufzutreten.

In der Mitte der Vorbereitung dieser Kampagne ist Lucius Verus zu Beginn des Jahres 169 an einem Hirnschlag gestorben. Marcus Aurelius kehrte nach der Trauerfeier in Rom an die nördliche Grenze zurück. Während der Kämpfe geschah das sogenannte "Regenwunder": Als die Römer von der Wasserversorgung abgetrennt wurden, wurden sie durch ein plötzliches Gewitter errettet.

Marcus Aurelius 173 hat sich nach dem Friede mit den Marcomans gewendet. Laut dem ihnen vom Imperator auferlegten Abkommen mussten sie einen vierzehn Kilometer langen Weg am rechten Ufer der Donau freimachen. Avidius Cassius, der Kommandant im Osten, hat sich von seinen Soldaten zum Imperator ernennen lassen. Aurel unterzeichnete einen Friedensabkommen mit den Jazyngen und übersiedelte nach Syrien.

Es gab keine Kämpfe in Syrien, weil der Thronräuber von seinen eigenen Soldaten getötet worden war. Marc Aurel verbringt den ganzen Wintersemester 175/176 in Syrien. In Vindobona ( "Wien") kam es bis zu Marc Aurels Tode am 17. 3. 180 zu den schwerwiegendsten kriegerischen Konflikten, doch die Römer waren auf dem Weg zum Sieg.

Commodus, der bereits 176 von seinem V ater Marcus Aurelius zum Co-Regenten berufen worden war, machte einen unmittelbaren Friede. Während der Herrschaft von Marc Aurel setzte sich folgender Trend fort: 1) fortschreitender Abbau der von der Bundesrepublik erworbenen Verwaltungsinstitutionen 2) zunehmender Bürokratismus und Zentralisierung 3) zunächst von Ämtern der senatorischen Ämter (meist ehemalige Prätorianer und Konsuln) werden zunehmend von Ritterämtern eingenommen.

Der''Imperial Council'' (consilium principis) - auch'Council of State' oder' Consilium principalis ('Staatsrat') bekannt - gewinnt immer mehr an Einfluß auf die Regierungsangelegenheiten, zumal unter Marc Aurel Ritterbeamte diese Aufgabe auf Vollzeitbasis durchführten. Der Befehl des Imperators hatte Rechtskraft (=legis vigorem) ohne Zustimmung des Senats. Die Quote der italienischen Abgeordneten sank von rund 56% für den Senator Pius auf rund 43% für Marc Aurel.

Das "Prinzip der Ungleichheit der Kollegialität" - jeder hohe Ritter wird von einem freigestellten Amtsträger begleitet - wurde unter Marc Aurel in allen Bereichen der Administration ohne Ausnahme umgesetzt. Bei der Reform spielte der Befreite bei Marcus Aurelius eine weitaus wichtigere Rolle als bei seinen beiden Vorläufern. Bereits mit der Machtübernahme von Marcus Aurelius (siehe oben) haben sich die Zeichen einer Wirtschaftskrise verstärkt.

Das hinderte den Imperator nicht daran, neben den Triumphe von 166 und 176 auch für die Getreidelieferung und das Vergnügen (panem et circensis) zu Sorge zu tragen, die den Römern der Stadt (plebs urbana) nach dem Brauchtum zustehen. Der Imperator zahlte der Zivilbevölkerung aus seinen privaten Kassen (er hatte persönliches Einkommen aus seinen Herrschaftsgebieten, Minen und Gruben!) und durch die Schuldenerleichterung wurden die wirtschaftlichen Schwierigkeiten noch verschärft.

Zu seiner Nachfolge ernannte Marc Aurel seinen Sohne Commodus. Mit der Berufung von Commodus kehrte man zum altdynastischen Grundsatz zurück. Für die Vorgänger von Marc Aurels standen keine Erbberechtigten bereit. Er wurde am 31. Juli 161 in der Ortschaft Lanuvium von Kaiser Marcus Aurelius und Anna Galeria Faustina erbaut. Der Commodus war von Beginn an als Thronerbe vorbestimmt.

Teilnahme am Triumph des Marcus Aurelius im Jahre 176. als Mitregent. Commodus kämpft 178 und 179 mit seinem Schwiegervater gegen die Teutonen und Sarmatiner. Der Commodus wurde mit dem Einverständnis des Senates und der Armee zum Imperator in Erbfolge erklärt. Als erster seiner Vorgänger wurde er "in Lila geboren" (sein Familienvater war schon bei seiner Ankunft Kaiser!).

Commodus kehrt nach dem Friedensabkommen mit Marcomanni, Quads und Jazyks nach Rom zurück, wo er im Jahr seiner Regierungsübernahme einen fulminanten Sieg feiert (180). Aus der alleinigen Regierung des Imperators Commodus wurde eine hemmungslose Selbstherrschaft. Die Zerschlagung der Oberschicht (Senat, Aristokratie) wurde vom Imperator verfolgt. Kommodus hat viele Adelige töten lassen und nicht einmal bei seinem nächstgelegenen Verwandten aufhören.

In seiner Konfrontation mit der Oberklasse setzte Commodus auf das Volke und vor allem auf die Prätorianergarde in Rom. Er wurde zur Puppe der Prätorianer und Höflinge. Commodus hat gegen den Wunsch seines Vater nach seinem Tode mit Marcomanni, Quades und Jazzigen Friede geschlossen. Nach dem Amtsantritt von Imperator Commodus brachen die Caledonier durch die Antoninusmauer in Schottland und verwüsteten das Landesinnere.

Imperator Commodus sorgte wenig für die lokale Kundschaft. Das Vernachlässigen der Regierung durch Commodus favorisierte Verschwörung und Verschwörung. Es gab mehrere Male Pläne von Ritter und Ritter, den Imperator zu töten. Das erste Attentat auf Commodus wurde jedoch 182 von seiner kleinen Tochter Loucilla verübt. Ihr mit einem Schwert bewaffneter Neffe warf sich dem Imperator in der Umgebung des Colosseums entgegen.

Noch bevor er sein Reiseziel erreichte, wurde er von der Leibgarde des Imperators entschärft. Aus dem Rittertum stammt der prätorianische Präfekt Tigidius Pernius, der zum unbeschränkten Überbringer der Staatsangelegenheiten wurde. Er hat dem Imperator geraten, sein Glück zu haben. Waehrend er den ganzen Staatsapparat beherrschte, gab sich Commodus seinen Vergnuegen und Verwerfungen hin.

Beim Aufstand der Caledonier in der englischen Provinz ignorierte er das Kommando der Kommandanten aus dem Senat. 1.500 britische Legionäre zogen nach Rom, um dem Imperator ihre Klagen über den Krieg gegen den König vorzutragen und seinen Tode zu erzwingen. Der Protest beinhaltete eine verborgene Drohung für den Zaren.

Gleichzeitig wurde ein (möglicherweise offensichtlicher) Perennisplan enthüllt, um Commodus zu eliminieren und einen seiner Kinder zum Imperator zu ernennen. Aus Angst vor der Rebellion der Armee lässt der Imperator ihn exekutieren und verleiht sich den Titel'Felix' (der Glückliche) für die gelungene "Rettung". Im Jahre 186 wurde mit Marcus Aurelius Cleander, einem früheren Phryger aus Phrygien, ein anderer Favorit des Imperators an die Spitze der Prätorianischen Garde gesetzt.

Aus Angst vor dem Ende seiner Regierungszeit übergab Commodus Cleander an die wütende Zuschauer. Commodus hat nach dem Tode von Cleander die Staatsgeschäfte selbst übernommen. Die ersten Zeichen von Grössenwahn zeigten sich beim Zaren. Ab August versuchten alle Imperatoren, die Verehrung der Prätorianer und der Grenzsoldaten mit allen Kräften zu gewährleisten und die rivalisierenden Kräfte, wie die des Senates, zu drängen.

Das Monopol des Oberkommandos in den Händen des Imperators war die ausschlaggebende Basis des ganzen Staatswesens. Der Herrscher, der wie Commodus das Militärkommando aufgab, beförderte das Machtbewußtsein und die Unabhängigkeit der Truppenkommandanten und des Präfekten. Der Vorwurf der britischen Fremdenlegionäre über die Regierungsaktivitäten von Petersberg ( "Perennis", s. o.) war eine Vermutung einer Armeeeinheit, die nur aufgrund einer Schwachstelle des Imperators und seiner Herrschaft möglich war.

Unter Commodus setzte ein rasanter wirtschaftlicher Abstieg ein. Verglichen mit der Herrschaft von Marcus Aurelius, weitere Steigerung der Staatsausgaben: Kosten des Imperators für Ausschweifung, Vergnügen, Fechtspiele und'Geldspenden' für seine Vasallen. Höfische Männer und Seelsorger hatten sich mehrfach gegen Imperator Commodus verbündet, aber alle Mordversuche waren gescheitert.

Eine Gruppe von Verschwörern, der der Kämmerer Electus, die beliebte Konkubine Marcia und der Präfekt Quintus Aemilius Laetus angehörten, leitete am 31. Dezember 192 die Tat: Commodus wurde in seinem Badezimmer von einem Sportler namens Narcissus erstürmt. Die Kaiserin war gestorben - aber der Zustand geriet ins Wanken. Der Commodus fiel in die "damnatio memoriae", die Verurteilung seines Gedächtnisses: sein Name wurde aus allen Beschriftungen gestrichen.

Seine Nachfolgeregelung war schwierig: Im Jahr 193 gab es vier Herrscher, von denen letztendlich Septimius Severus siegte. Zur Legitimation seiner Regierung erfindet Septimius Severus eine zu Gott erzogene Annahme durch Marcus Aurelius. So wurde Commodus später zum Geschwister des regierenden Imperators, dessen Gedenken nicht verurteilt werden konnte.

In die Altteile der Inschrift wurde wieder der Namen des gehassten Kommodus eingraviert - eine ironische Wendung der Zeit.

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