Wendelinus

Stirnhöhle

Der Wendelin (lat. Wendelinus, auch Wendalinus, umg. Wendel) ist ein katholischer Heiliger. Der Wendelinus wird als Botschafter des Glaubens verehrt und von mittelalterlichen Legenden mit der iro-schottischen Klosterbewegung in Verbindung gebracht. Wendelin' ist althochdeutsch und bedeutet'Wanderer' oder'Pilger'.

Wendelins Lebensgeschichte basiert weitgehend auf Legenden. Ausgangspunkt ist die Wendelinus-Basilika.

mw-headline" id="Vita_und_Legenden">Vita und Legenden="mw-editsection-bracket">[="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Wendelin&veaction=edit&section=1" title="Abschnitt bearbeitet bearbeiten" : Lebenslauf und Legenden">BearbeitenQuelltext bearbeiten]>

Der Wendelin (lat. Wendelinus, auch bekannt als der Wendelinus, umg. Wendel) ist ein Katholik. Nach der Sage war er im sechsten Jh. als Missionar im Trierer Bischofsamt aktiv. Wendelins Grabmal liegt in der nach ihm genannten Wendalinus-Basilika in der Ortschaft St. Wolfgang Amadeus. Um Wendelin winden sich diverse Sagen.

Er ist unter anderem mit der hl. Oranna verbunden, deren Brüder er angeblich war. Man sagt, Wendelin stamme aus einer königlichen Familie, habe sich aber entschlossen, im Dienst an Gott zu sein. Wendelin lernte dort einen Adeligen kennen, der ihn zu seinem Hirten machte. Wendelin's Bescheidenheit und Pietät beschämt den Adeligen, der dann in der Naehe eines Klosters eine Kammer fuer den Allerheiligsten baute.

Nach dem Tod von Wendelin, so die Sage, wurde er von den Mönchen begraben. Der Ochse zog die Kutsche zu Wendelin's altem Gebetsort, wo er endlich Frieden gefunden hat. Manfred Peter[1] antwortet zunächst, ob Wendelin schottisch oder irisch war. Die andere Fragestellung ist, ob Wendelinus irisch oder fränkisch war.

Zum ersten Mal drückte Alois Selzer in seinem Werk die Erwägung aus, dass Wendelin ein Fränkin gewesen sein könnte, der von der isroschottischen Mission gefangen genommen wurde. Mit einer Körpergrösse von 1,85 Metern, die von den Knochen abgelesen werden kann, ist ein grosser Mann gemeint, eine Höhe, die in Irland recht rar ist, der Wendelin scheint deutscher Abstammung zu sein und es gibt keinen klaren Nachweis, dass die Entstehung des Hl.

Man weiß, dass sowohl Kolumbien der Älteste als auch Kolumbien der Älteste, beides Symbole der klösterlichen Bewegung Irlands, bemerkenswert große Mönche waren. Der Ursprung des Namen Wendelin aus dem Deutschen war nirgendwo nachgewiesen, irische Gehörgänge hatten keine Nachteile. Bis zu seinem Tode war Ó Fiaich, Primat der Katholiken von Irland, nicht nur ein wichtiger Kirchgänger, sondern auch ein Geschichtsschreiber und eine Instanz für die zunehmend verschwindende irische Kultur.

Fiaich verbindet den Vornamen Wendelin mit dem englischen Fionnalán, in der Sprache Fionnalán. Daraus ergibt sich der Nachname O'Fionnaláin (irisch: Ó Fionnaláin), Bezeichnung der Häuptlinge, also Stammesführer, Clanoberhäupter, Gaukönige von Delvany. Erscheint der Begriff Wendalin auch in einer Variante von "Vendalin" in Deutschland, würde dies diese These untermauern.

"Es ist bekannt, dass der Begriff Wendelin oft in den Versionen Vendelin, Vendalin oder Vendalinus verwendet wird, so dass die Kardinalsfrage mit Ja beantwortet werden kann. "Peter betrachtet dies als Beweis, dass der Heilige aus Irland kommt. Andererseits ist die Behauptung der Sage, der Heilige sei ein "Königssohn", glaubhaft begründet.

In Trier war St. Michael von 566 bis 586 nach einer Bronzeplakette bischoflich. In der Gesta Treverorum und in der Heiligen Magnerici, geschrieben von Abbé Eberwein, zeigt sich, dass während der Regierungszeit von St. Michael in der Diözese Trier viele "heilige Männer" (magnae sacti di diktitatis viri) waren.

Paulus, Ingobertus, Disibodus, Wulfilaicus, Carilelfus, Banthus und Beatus. Aufgrund ausführlicher Untersuchungen kommt Alois Selzer zu dem Schluss, dass der von Abt Eberwein erwähnte Wanalinus mit St. Wendelinus oder St. Eberwein übereinstimmt. Der Sage nach trifft dies auch auf Wendelin oder Wandalin zu. Der Mythos sagt weiter, dass er sehr "gelehrt" und allen anderen Vorgesetzter war.

Nicht nur in Irland und auf den englischen und englischen Inselstaaten, sondern auch auf dem Festland wurden die klösterlichen Universitäten hoch angesehen. Mit der Grafschaft Westmeath und damit der Stadt St. Wendelin sind die letzten vier Kloster geografisch stark vernetzt. Besonders zu St. Kieran, dem Begründer des Clonmacnoise Kloster, mag es eine Beziehung gegeben haben, da gewisse Teile des Lebensgefühls von St. Kieran in St. Wendelin wiederzufinden sind.

Wendelins Begegnungen mit der Saar und der Mosel sollen nach seiner Rückreise von einer Wallfahrt nach Rom in Trier gewesen sein. Gewöhnlich war es im adligen Irland so, dass die Jugendlichen nach Abschluss ihrer Schulzeit an den klösterlichen Universitäten (die 16 Jahre dauerte: 8 Jahre Grundbildung und nochmals 8 Jahre Zulassung zum akademischen Beruf) und vor der Übernahme eines wichtigen kirchlichen (z.B. Klosterabt ) oder weltlichen Amtes durch eine Wallfahrt nach Rom ihre Außenweihe erhielten.

Es ist anzunehmen, dass dies auch bei Wendelin der Fall war, wodurch wir aus diesem Teil der Sage - erweitert um die geschichtlichen Tatsachen - lernen, dass nach seiner Heimkehr aus Rom ein bedeutendes Büro auf Wendelintete. Daß er seine Pilgerfahrt in Trier unterbrochen hat, mag interne Ursachen haben, aber auch sehr reale:

Damals war Trier noch eine angesehene Reichsstadt und gewann im sechsten Jh. unter der Führung der beiden Bischofshäuser Nicetius und Magnetich nach und nach wieder an alter Blüte. Man fragt sich, warum Wendelin in Trier seine ursprünglich beabsichtigte Rückkehr nach Irland aufgegeben hat und dort einen wichtigen Posten einnahm und sich entschloss, in der Gegend um Trier zu verbleiben, um seine Arbeit als schlichter Schäfer bei einem Gutsherren aufzunehmen.

In diesem Kontext erzählt die Sage ausführlich von einer Begebenheit, die anscheinend großen Einfluß auf seine Wahl hatte: "Diese pastorale Tätigkeit entstand, als er auf einer Pilgerfahrt zu den Trierer Schreinen an die Tore eines wohlhabenden Menschen klopfte und um ein kleines Brote flehte.

Wendelin soll seine Tiere treiben. Wendelin nahm diesen Auftrag an. Bald kamen zu den Schweinchen noch die anderen Rinder: das Schaf, die Kuh und das Rind" (von Andreas Heinz: Heilige im Saarland). Das Zusammentreffen mit dem Gutsherren muss Wendelin nachhaltig geprägt haben. Es ist nicht ohne Grund, dass die Sage den Herren des Schlosses einen Dieb nennt.

Wendelin hat jedoch den Befehl des Gutsherren akzeptiert. Dieser Beschluss, der auch erklärt, warum die Sage besagt, dass seine Wahl, das Haus zu verlassen, nicht im Einvernehmen mit seiner Gastfamilie getroffen wurde, ist nur nachvollziehbar, wenn man die Grundsätze betrachtet, die damals die Einsiedler und Ordensbrüder in Irland anführten.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Iren zwei Märtyrer (Ingeborg Meyer-Sickendiek: Die gelehrten Landstreicher Gottes) gekannt haben, die sie diesem Zweck ein Stück näherkommen ließen: Wenn man sich dieser Tatsache bewußt ist, kann man Wendelin's Entschluß erklären. Zugleich wird nachvollziehbar, warum die Sage von dieser unbedeutenden Auseinandersetzung mit dem Gutsherren so detailliert erzählt.

Hinzu kommt die weitere Beziehung von Wendelin zum Gutsherren, und es wird klar, welche Bedeutung die irische und später angelsächsische Missionare neben ihren kirchlichen Pflichten hatten. So nahm Wendelin seine Tätigkeit als Schäfer auf und bald zeigte sich, dass er ein überaus tüchtiger Schäfer war.

Das Rudel florierte. Wurde ein Kind von einem der Schafe geboren, so waren es - wie die Sage erzählt - nun ihre beiden. Das Herdenwachstum war zweimal so hoch wie vorher, was den Wohlstand des Gutsherren erhöhte, aber unglücklicherweise auch den Eifer und den Eifer der anderen Schäfer erregte.

Mit dem Gutsherren geschwärzt und behauptet, daß der Gutsherr sie in entlegene Gegenden geführt habe. Das war auch so: Das Gut lag in unmittelbarer Nähe von Trier - wahrscheinlich im Süden der Landeshauptstadt - und St. Wendelins bevorzugtes Weideland schien das Nordsaarland in der Nähe des jetzigen St. Wendelins gewesen zu sein.

Es gab jedoch für Wendelin gute Argumente, diese Region zu besuchen: Andererseits hatte er wahrscheinlich nach Weiden für seine Rinderherde Ausschau gehalten, wo die Kühe das für sie am besten passende Viehfutter haben. Die Schwärzung durch die anderen Schäfer machte den Gutsherrn von Wendelin ohnehin dumm. Der Sage nach gab es bald eine Konfrontation: Als der Herr des Schlosses von einer seiner Razzien (wahrscheinlich von einer anderen Landnahme) zurückkehrte, begegnete er Wendelin sogar weit weg vom Stamm.

Weil er noch am gleichen Tag ein Vieh aus der Rinderherde abschlachten wollte, um es seinen Besuchern zu präsentieren, warf er Wendelin vehement vor. Unbeeindruckt von dieser Aussage und immer noch wütend auf Wendelin, fuhr der Herr des Schlosses hastig davon, um zuhause zu einem guten Zeitpunkt andere Massnahmen treffen zu können.

Doch als er auf seinem Hof eintraf, sah er Wendelin mit der vor ihm liegenden Zucht. Der Sage nach war die Entfernung zwischen dem Hof und dem Ort, an dem er St. Wendelin fand, sieben Kilometer oder ein zweitägiger Spaziergang. Der Sage nach hatte er jedoch einen enormen Einfluss auf den Gutsherren.

Seine schlechte Lebensweise (ein klarer Wendelinerfolg im Sinn seiner Mission) gab er auf, zugleich fragte er Wendelin um Verzeihung und machte ihm ein Grundstück zur Errichtung einer kleinen Eremitenanlage. Das muss in dem Bereich gewesen sein, in dem er lieber bei der Rinderherde blieb, also in dem Bereich, in dem sich heute die Gemeinde St. Wendel aufhält.

So schloss sich der Kreislauf für Wendelin. St. Wendelin in seiner Eremitage sollte dann in der Folgezeit der große Helfershelfer für die ländliche Bevölkerung der ganzen Gegend werden, die ihn um Beratung und Unterstützung bei allen Rinderproblemen bat. Die Wallfahrtskapelle lag nach volkstümlicher Meinung im Wendelstal, einem kleinen Nebental am Stadtrand.

An der angeblichen Stelle seiner Eremitage wurde die jetzige Wendelinuskirche mit dem Wendelbrunnen im vorderen Bereich erbaut. Auch heute noch machen die Gläubigen aus der ganzen Gegend hier Wallfahrten, um sich mit dem heilsamen und wunderbaren "Wendelswasser" zu bedecken. Der Sage nach gab es in der Umgebung seiner Eremitage ein eigenes Stift, und die Klosterbrüder hatten ihn darum ersucht.

Unumstritten ist heute, dass es zu Zeiten von St. Wendelin bereits eine klösterliche Gemeinschaft in Tholey gab. Die Sage, dass Wendelin der Abtrünnige war, sieht in Tholey die Möglichkeit einer klerikalen Gemeinschaft nach dem irisch-keltischen Vorbild. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Wendelin und Paul, zu dem wir zurückkehren werden, in dieser klösterlichen Gemeinschaft lebten.

Unterstützt werden seine Reflexionen durch die Entdeckungen des ehemaligen Staatskurators Alfons Kolling, der die Überreste eines frühen mittelalterlichen steinernen Hauses in den Überresten des antiken Tholeys aufspürte. In der klösterlichen Gemeinschaft von Holey lebte Wendelin und war dort auch Abt: Einerseits erfuhren wir, dass Weihbischof Magnerich die Kloster in seinen Bemühungen, ein pastorales Netzwerk zu errichten, gestärkt und die Einsiedler, deren pastorale Aktivität er anscheinend nicht so hoch schätzte, dazu bewegt hat, in die Kloster zu gehen und dort auch Aufgaben zu erfüllen.

Dass er Wendelin in diesem Kontext darum bat oder bat, Abbé im Stift Tholey zu werden, wäre ganz folgerichtig und offensichtlich gewesen. Zumal Wendelin aufgrund seiner umfassenden Bildung und Erfahrungen mit dem klösterlichen Leben in Irland und seiner großen Beliebtheit bei der einheimischen Bevoelkerung der Wunschkandidat fuer das Abtsamt war.

Der zweite Abtei Tholeys war der bereits genannte heilige Paul, der später Weihbischof von Verdi..... Die Namen des ersten Abts sind nicht bekannt. Wir wissen nur, dass er der Erzieher des zweiten Abts war. Wendelin wäre von seiner Bildung, seinem Wissen und seiner Charisma her sicherlich ein besonders guter Dozent.

Paul war viel älter als er ( "Todestag von St. Paul 617 bzw. St. Paul 614; Todestag von St. Paul 642). Er lebte auch am Gericht von Chlothar II, einem Gericht, das für seine Öffnung und sein Mitgefühl für irisch-keltische Missionare und Mönche bekannt ist. Das wohl schärfste Indiz dafür, dass es eine starke Verbundenheit zwischen den beiden gegeben haben muss, ist jedoch die Tatsache, dass der spätere Verduner Weihbischof den nun eingerichteten Wallfahrtsort am Grab von St. Wolfgang St. Wolfgang zusammen mit dem Basonis-Villar ( "heute St. Wendel") aufgekauft und sich der Diözese angeschlossen hat.

Darin wird klar, dass die würdige Bewahrung des Grabs und die Heiligenverehrung, die eine spezielle Verbindung zwischen den beiden suggeriert, für ihn von großem Belang waren. Dies unterstützt die Annahme, dass es sich bei ihm um den Lehrmeister des Pauls und damit um den ersten Abts von Tholey-Kloster handelte.

Der Sage nach: "Nach seinem Tode errichteten ihm die Brüder ein prächtiges Steingrab. Sie ließen den Rindern ihren Weg und brachten den Wagen in das Gebiet des jetzigen St. Wendels, wo einst die Wallfahrtskapelle des Hl. Es gibt viele Hinweise darauf, dass dieser Platz nicht an der Kapelle Wendelinus am Rande von St. Wendel liegt, sondern an der Stätte, an der heute die Wendalinus-Basilika steht.

Von Alois Selzer wird angenommen, dass es über dem Grabmal eine Gemeindekirche gab und dass es nicht die Kapelle der hl. Magdalena war, die lange Zeit als Ruheplatz des Allerheiligsten galt, sondern eine ehemalige Kapelle, von der bei weiteren Grabungen Reste von Mauern unter dem Basilikaturm aufgedeckt wurden. Möglicherweise liegt die Antwort in der tiefen spirituellen Verbindung zwischen Wendelin und seinen Mitbrüdern.

Es ist geschichtlich erwiesen, dass "sein Grabmal schon in jungen Jahren im jetzigen St. Wendel als Ort der Ruhe und des Heils angebetet wurde" und dass sich seine Anbetung schnell im deutschen Sprachraum ausbreitet. Als letztes Bindeglied zu ihrer ehemaligen Heimatregion brachten die Emigranten die Erinnerung an die Heilige nach Südosteuropa und Südamerika mit. Das bäuerliche Gesetz für diesen Tag lautet: St. Wendelin, verlasse uns nie, schütze unseren Pferdestall, schütze unser Rind.

Alle zehn Jahre wird in der Gemeinde St. Wendalin das "Wendelsjahr" gefeiert. Der Tumba mit der Arche, der das nahezu komplett erhalten gebliebene Gerippe des Allerheiligsten in einem Glassarg beinhaltet, wird für eine ganze Weile eröffnet und den Pilgern präsentiert. Der Sage nach ist das Gerippe das des Allerheiligsten; diese Annahme kann jedoch nicht ohne Zweifel bewiesen werden.

Ein letztes "Wendelsjahr" wurde im März 2010 gefeiert. Gewöhnlich wird er mit einem Schäferstab und Tier als Attribute abgebildet (Wendelin-Figur auf dem Steinsarkophag in der Basilika St. Wendel, auf der Bliesbrücke Wendelin-Statue); die Exemplare werden allerdings bisweilen vermisst (Wendelin-Statue am St. Wendel-Balduinstraße-Brunnen, in der Basilika Skulptur am Steinsarkophag Wendelin).

Der Schutzheilige Wendelin ist der Schutzheilige der Schäfer und Landwirte, der Landwirte, der Tagelöhner aber auch der Ackerarbeiter. Schon 1451 wurde die lobenswerte Brüderschaft Sankt Wendel begründet, die noch heute als solche existiert. Die alljährliche Wendelinfahrt als Reminiszenz an die traditionelle Pferde- und Tierpilgerfahrt findet immer am nächsten Tag statt. St. Wendelin ist Schirmherr der Gemeindekirche und auch der Stadtgemeinde.

Eßingen ("Pfalz"): Die Wendelinuskapelle wurde um 1280 erbaut. Seit der Antike (mindestens seit 1488) steht Wendelin unter der Schirmherrschaft von Wendelin im schweizerischen Gau. St. Wendel im Saarland ist nach dem Namen des Hl. Jh. wurde an der Stelle der jetzigen Wendalinus-Basilika eine Pfarrkirche errichtet, in die im Verlauf des elften Jh. die Überreste des hl. Wolfgang von Wendalin hineingebracht wurden und zu der im Oktober eine Wallfahrt gemacht wird.

Zeitgleich zur Pilgerfahrt wurde auch der Wendelmarkt, heute der grösste saarländische Bauernmarkt, einst der Zentralmarkt für Vieh, Bekleidung und Utensilien, errichtet. Jeden dritten Septembersonntag finden die Wendelinusfahrten von Gutenzell nach Niedernzell mit ca. 700 Fahrern statt. Trier (Oberpfalz): Der Trier feiert jedes Jahr am zweiten Oktobersonntag den Auftakt.

Heiligerbrunnen (Schwarzwald): In der kleinen, 450 Jahre alte Pfarrkirche wird neben Queen Notburga von Schottland angebetet. Unter anderem gibt es eine gut erhaltenen, kunstvoll wertvollen Holzschnitzerei, die den Schutzheiligen wiedergibt. Der Mönchberg: Die Mönchberger Bauer verehren St. Wolfgang von Goethe nachweislich seit dem fünfzehnten Jhdt. So wurde der Wendelinus-Tag zum höchsten Fest des Jahrgangs.

Im Jahre 1744 wurde die heute an der Strasse nach Schmachtenberg gelegene Wendelinus Kapelle vom Miltenberger Architekten Martin Schmitt errichtet. Im Pfarramt St. Johannes des Täufers ist die Anbetung von St. Wolfgang besonders durch die Anwesenheit des Wendelin-Altars ersichtlich. Niederhadamar: Die 1367 urkundlich genannte St. Wendelin-Brücke wurde unter den Schutzwall von St. Wolfgang gebracht.

Die Gemeindekirche St. Wendelin wurde 1827 gebaut. Das Dorfkirchlein ist dem Hl. Wendelinus gewidmet. Das Highlight des Festivals ist der Wendelinus-Ritt, bei dem Jahr für Jahr mehrere hundert Kutschenfahrer und Autofahrer in einer bunten Prozession durch das ganze Ort fahren, um von den spirituellen Vertretern der Gemeinde den Gnadensegen für sich und ihre Kinder zu empfangen.

Am zweiten Oktoberwochenende finden die traditionellen Feste zu Ehren Sankt Peter statt. Die brasilianische Metropole São Vendelino wurde vor allem von Einwanderern aus der Umgebung von St. Wendel mitten im neunzehnten Jh. erbaut. Die 1882 geweihte Patronatskirche St. Wendalinus; die im XIII. Jh. erbaute St. Galluskirche wurde vorher eingeweiht.

Das Vorgängerbauwerk der St. Wendelin-Kapelle (Wagen) stammt wahrscheinlich aus dem elften Jh. Im Jahre 1698 wurde die Pfarrkirche St. Wendelin im Ortsteil des Dorfes in der Schweiz, in der Nähe von St. Wendelin, weiheweihe. Brigitte Adam and Ida Dammer: Article "Wendelin", in: Das große Heililexikon, 1999, p. 322f. António Dörrer: St. Wendel in Kultur, Künste, Namen u. Ökonomie von der Saar bis Südtirol, A contribution to the Cusanus memorial year (1464-1964), in: Deutsches Institut der Naturwissenschaften, Forschungsungen und Fortschritte, Berlin 1965, p. 12ff.

Joseph Dünninger: Untersuchungen zur folkloristischen Verehrung von Heiligen in Süddeutschland, Kult der Rinderheiligen: Der Heiligen Wendelin, Würzburg 1938, S. 258ff. Achim Feldmann: "..... ein sicherer und bewährter "Hauß-Mittel" gegen das "Süchthum des Viehs". Den heiligen Hirten und Abt Wendelinus. Nikolaus Keller: Description of the virtuous life of St. Wendelini Abbey (SIC) and Einsidler (SIC), Einsidlen/SIC 1722, in: Magazin für die Historie der Sargegend, vol. 28 (1980), pp. 7-89.

Wendelinus, Lehrbuch und Gebetbuch, Donauwörth 1938 Jenny Morsch: Der Heiligenwendelein, Schutzpatron von St. Wendel, Koblenz 2000 Johannes Naumann: Der Heiligen Wendelinus - ein Stadtpatron siegt. Stadtmuseum St. Wendel, St. Wendel 09. M. Notton: St. Wolfgang - Die faszinierende Lebensgeschichte.

Burr Verlagshaus, 0tzenhausen 2005, ISBN 3-9806866-5-5 Franz Heinrich Reusch: Wendelinus, der Heilig. Jahrgang 41, Dünker & Hummel, Leipzig 1896, S. 714 Gerd Schmitt: Das Heiligtum St. Wendelin - Eine lebende Historie, 650. Jahrestag der Einweihung des Chores, 50. Jahrestag der Aufhebung der Basilika, Dillingen/Saar 2010 Hans Klaus Schmitt: Die Wunderkapelle und der Wendelbrunnen, St. Wendel 1949.

Wendelin in Sagen und Geschichten, St. Wendel 1955 Hans Klaus Schmitt: Die 1441 St. Sebastianus Bruderschaft Wendel, St. Wendel 1991 Alois Selzer: St. Wendelin - Leib und Seele eines Alemannisch-Fränkischen Volkes. Mödling geb. 1962 in Wien Joachim Specht: "Wegen der Rinderseuche, engagierter Urlaub" - Wendelinus Brauchtum und Rinderurlaub in Ottersheim und Bubenheim.

Wendelinus mit Tageszeiten und anderen Gebeten (sic) mit einem kleinen Gebetbuch (sic) für Katholische, St. Wendel 1797. Verein St. Wendelin (ed.): 600 Years Tomb and Pilgrimage Church St. Wendalin in St. Wendel, St. Wendel 1981 Eduard Zenz: The renovation of the Wendalinus Basilica in St. Wendel 1979-1981, St. Wendel 1981.

Auch interessant

Mehr zum Thema