Stockhausen

Lagerhausener

Aus den sieben Tagen. Wohngewölbe Köln, KOMPAKT, MY DEAR https://kompakt.fm/artist-agency/artists/denis_stockhausen. Als freischaffender Künstler lebt Hans Gottfried von Stockhausen in Remshalden-Buoch bei Stuttgart. Karlheinz Stockhausen hat in seinen letzten Jahren behauptet, er komme vom Planeten Sirius.

Klanggrüße - Raumklänge: Werke von Karlheinz Stockhausen mit den Bochumer Symphonikern und vier Dirigenten.

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Kürten-Kettenberg: Karlheinz Stockhausen (* vom 22. 8. 1928 in Mödrath, heute Kern; 19. 12. 2007 in Kürten-Kettenberg) war ein deutsches Komponistenpaar. Der Grundschullehrer Simon Stockhausen ist im Zweiten Weltkrieg gestorben. Er ist seit 1950 als Kompositionist aktiv, schafft neue Musikformen und setzt neue Maßstäbe im Bereich der Noten.

Ab 1971 war er Kompositionsprofessor an der Hochschule für Musik Köln, bis er 1977 gegen seinen Wunsch aus dem Amt entlassen wurde. 4 ] Als Referent und Autor von zahlreichen musiktheoretischen Texten und Aufsätzen hat er durch seine Arbeit für das Radio sowie mit weit über 300 eigenen Kompositionen, die oft die Grenze des technischen Möglichen überschritten haben, eindeutig Einfluss auf die musiktheoretische Arbeit im zwanzigsten Jahrhundert genommen.

Sein besonderes musikalisches Talent bewies Stockhausen bereits als Schülerin (er spielt Piano und Oboe); dieses Talent wurde im beschränkten Kreis des armen Lehrerhauses oder später des Internats, in dem er Schülerin war, geförder. Frühe Werke wie Chöre für Doris (zu denen er seine eigenen Songtexte beisteuerte) sind noch recht alt.

Seit den 1950er Jahren wandte sich Stockhausen der Serienmusik zu, zum Beispiel mit Crossplaying oder Rezept. Insofern wird er vor allem als Mitgründer der so genannten Pünktlichkeitsmusik angesehen. Von 1953 bis 1998 arbeitet er intensiv mit dem Atelier für elektronische Medien des WDR zusammen, zeitweise auch als Intendant, wo er sich zunehmend der elektro-akustischen Kunst widmet.

Mit dieser Inszenierung setzt er neue Standards im Bereich der Zimmermusik und setzt - aus heutiger Perspektive - spartanische Mittel ein, um noch nie da gewesene Sounds und Klangstrukturen zu erzeugen. Von da an war Stockhausen als Lehrbeauftragter im In- und Ausland aktiv und führte viele Jahre lang die "Kölner Studiengänge für Neue Musik".

Im Jahr 1972 feiert Stockhausen große Siege beim Schiras Art Festival im Iran. Stockhausen suchte in ihr, wie in anderen Bühnenarbeiten wie Inori von 1973, szenische, visuelle, raumakustische und musikalische Ideen zu einer Gesamteinheit zu verbinden. Nachdem die Arbeiten am Leuchtturm (die sieben Tage der Woche) abgeschlossen waren, hat sich Stockhausen dem folgenden großen Projekt gewidmet.

Auch Stockhausen kündigte an, dass er die 60 Stunden und die 60 Stunden danach vertont. Aber Stockhausen konnte den Kreislauf des Klangs nicht mehr durchlaufen. Der Stockhausen-Verlag veröffentlicht seit 1991 eine prämierte Komplett-Ausgabe seiner Arbeiten sowohl in Noten als auch auf CDs. Im Jahr 1995 erhielt er den Bach-Preis der Freie und Hansestadt Hamburg, 1996 wurde Karlheinz Stockhausen die Würde eines Ehrendoktors der FU Berlin zuerkannt.

Er war auf Initiative von Walter Fink der neunte Kompositionskomponist im Rahmen des jährlich stattfindenden Komponistenportraits des Musikfestivals Rheinau 1999. Im Jahr 2001 wurde ihm der inoffizielle Musiknobelpreis, der Polar Music Prize, verliehen. Stockhausen war neben seinem Kompositionswerk auch als Kapellmeister eigener Orchesterstücke tätig. Sein kompromissloses Schaffen wurde bestaunt, aber auch bemängelt und führte dazu, dass seine Kompositionen kaum im regulären Musikgeschäft gespielt wurden, da Stockhausen ihre Durchführung nicht genehmigte.

Bis zu seinem Tode komponiert. Vier Monate vor seinem Tode, vier Monate vor seinem Tode, nahm Stockhausen einen weiteren Auftrag zur Komposition eines neuen Orchesterwerks für das Orchester Mozart Bologna an - anläßlich seines achtzigsten Geburtstages, den er 2008 hätte feiern können. Stockhausens Arbeiten (mindestens bis 1977) repräsentieren meist einen Meilenstein in seiner kompositorischen Ausprägung.

Stockhausen hat sich immer gegen das Merkmal des Experimentalen gewehrt: Seine Arbeiten sollen eine musikalische Wirkung haben und nicht als Vorbild für Theorie dienen. Er hat im Verlauf seines Leben oft grundlegende Überarbeitungen vorgenommen (Ein extremer Fall ist hier Punkt (Nr. 1?), der 1952 zur Vorstellung vorbereitete, aber nie in der damals vorliegenden Version gespielt wurde. 1962 wurde er so heftig editiert, dass man von einer neuen Komposition reden kann; in weiteren Anpassungen bis 1993 hat er den Werkcharakter wieder verändert).

Es dauerte bis 1971, bis er eine Reihe dieser Arbeiten (unter den Nummern 1? bis 1?) publizierte, die dann auch "offiziell" uraufgeführt wurden. Die Entscheidung, sich zum Komponisten zu entwickeln, wurde 1950 immer deutlicher, und er legte ein Werk (Nr. 1 Drei Lieder) für die Ferienkurse in Darmstadt vor. Im Jahr 1951 nahm er an den Sommerkursen für Neue Musik in Darmstadt teil und kam in Kontakt mit der Kunst von Messiaen, vor allem mit seinem Klavierstudium Modes de valeurs et d'intensité und der Klaviersonate für zwei Flügel des Messiaen-Studenten Goeyvaerts.

Er beginnt mit der Bearbeitung seines neuen Werkes Crossspiel (Nr. 1?, 1951), das eine radikale Abkehr von seiner früheren Musikentwicklung darstellt und die Begriffe der Serienmusik durchsetzt. In der nachfolgenden Werkreihe bis hin zu den Elektronikstudien I und II (Nr. 3, 1952/53) hat er das Seriendenken der Zeit wesentlich weiterentwickelt und verfeinert.

Das hat unweigerlich zu einer (auch von Stockhausen selbst bestimmten) Verschlechterung der ausführenden Künstler zu puren "Abspielgeräten" mit zugleich enormen spieltechnischen Erschwernissen geführt. Die Auswege schienen in der Elektronik zu suchen, wo es keine mehr gibt. Aber auch hier bietet die Elektronik einen Weg nach draußen. Stockhausen hat im Lauf der Zeit vernünftige Lösungen für diese Probleme gefunden.

Vor allem sollte auch die Zahlenreihe, auf der die Serienzusammensetzung basiert, nicht wiedererkennbar sein. Als erste Möglichkeit, die bei der Gründung des Studio für Elektrische Musik in Köln entstandenen und in den beiden Untersuchungen I und II reflektierten Chancen, die in den vergangenen Jahren angepeilten Grundsätze erstmals ohne Kompromisse zu verwirklichen, konnten Einzelheiten zu Klang, Tonfarbe und Artikulation, exakter Tonlage von der Basis her vollkommen eigenständig durch Instrument oder Musiker aus Elementarbausteinen (Sinewaves) konstruiert werden (wenn auch nur mit großen Schwierigkeiten mit den damals vorhandenen Techniken).

Stockhausen setzte diesen Weg jedoch nicht fort, sondern fing an, das Konzept der völligen Beherrschung durch den Verfasser zu überarbeiten, während er noch an der Elektronik arbeitete. Diese Herangehensweise wurde von den in Europa bekannt gewordenen Werken der New Yorkschen Kompositionsgruppe um John Cage angeregt.

Im Gegensatz zu ihm ist Stockhausens Thematik nicht der reine Zufall, sondern die musikalische Integration des Künstlers und der Spielpartner. In den 1960er Jahren rückte das Engagement für die Interpretation in den Mittelpunkt der Arbeit Stockhausens. Bei Spiral (Nr. 27, 1968) muss der Dolmetscher auf die vom Kurzwellenradio erhaltenen Zeichen antworten (damals eine charakteristische Mischung aus Morsecode des Schiffsfunks, verzerrter Radiosendung, Störungen des Kaltkriegs ), in einem Umzug (? 23, 1967) benutzen die Musikanten Auszüge aus anderen Stockhausener Arbeiten, die sie aus der Erinnerung reproduzieren.

Bei Solo (Nr. 19, 1966) reagieren die Teilnehmer auf die (teilweise transformierte) verzögerte Abspielung des eigenen Stückes (für dieses Werk ließ Stockhausen ein spezielles Gerät herstellen, um eine kontrollierte zeitliche Verzögerung durch veränderliche Tonbandschleifen zu ermöglichen). Stockhausen sah den Unterschied zur lmprovisation darin, dass ein Improvisationsmusiker auf das vorhandene Musikrepertoire aus seiner eigenen Erlebniswelt zurückgreift; aber gerade das wollte er in seinen Werken vermeiden und den Referenzrahmen durch präzise Richtlinien und die persönliche Einstudierung der Stücke mit den Darstellern steuern.

In der ersten Jahreshälfte der 1950er Jahre war die entsprechende Gestaltung der Zeit in der Serienkomposition eine der zentralen Fragen für Stockhausen gewesen. Das Ergebnis, zu dem Stockhausen endlich gelangt war, präsentierte er in seinem bekannten Essay.... Wie die Zeit vergeht....[12]. der zwölfgliedrigen temperierten "Zeitoktave" der Tempi (im Lichte erscheint sie als 45 - 47,5 - 50,5 - 53,5 - 56,5 - 60 - 63,5 - 67 - 71 - 75,5 - 80 Vierteln pro Minute), die Stockhausen später oft benutzte, was der gehörphysiologischen Dauerwahrnehmung besser entsprach als die früher naiven Ansätze der Serienkomponisten, dem Bestand der Dauer nur als eins, zwei, drei, vier etc.

Dies ist ein Grund für das Zusammenstellen von Ensembles anstelle von Punkten, da sich die aus der neuen Perspektive erhaltenen rhytmischen Statements nicht auf einzelne Dauern sondern auf die Geschwindigkeiten/Frequenzen sich wiederholender Geschehnisse bezogen; ein praktikables Grundargument für das Zusammenstellen von Werken für mehrere Orchestern mit mehreren Leitern, da so die Überschneidung mehrerer Tempo in wechselseitig unvernünftigen Beziehungen am besten realisiert werden kann.

Die in den Liedern junger Menschen und Kontakten erstmals auftauchende Gestalt wurde bis Ende der 1960er Jahre (und teilweise auch darüber hinaus) zur wichtigsten kompositorischen Arbeit. Bei Moments Stockhausen wurde die sich aus der Momentenform ergebende Gelegenheit genutzt, eine bereits zur Aufführung bereitgestellte und gespielte Musik über Jahre hinweg durch neue Augenblicke weiterzuentwickeln.

Bei der Elektronikkompositiongesang der Jünglinge kam der Ton aus fünf Sendern, die fünf Lautsprecher um das Auditorium herum waren. Doch auch bei den Live-Versionen ist die angemessene Reproduktion von Werken wie z. B. Ensembles (oder sogar Carré für vier Orchestern und vier Chören) ein großes Manko.

Stockhausen spielte im Deutschlandpavillon auf der Expo 70 in Osaka eine wichtige Rolle beim Aufbau eines sphärischen Auditoriums, das dem Zuhörer Geräusche aus allen Himmelsrichtungen präsentierte. Bei den meditationsfreien Arbeiten Stimmungen und Sternenklang setzt Stockhausen auf die Obertonreihen. Bereits 1952 hatte Stockhausen im Atelier von Pierre Schaeffer in Paris eine Betonband-Komposition Etude produziert.

Die Arbeiten wurden von Stockhausen zurückgehalten, da sie seiner damals vorherrschenden Überzeugung, kein existierendes Tonmaterial zu benutzen, nicht wirklich entsprachen. Die Bandmusik der Etüde ist keine Elektronik im wahrsten Sinn des Wortes; für Stockhausen beginnt sie jedoch 1952 mit seiner Tätigkeit im Atelier für E-Technik.

Für Stockhausen bedeuteten die beiden dort geschaffenen Untersuchungen der elektronischen Kunst den Beginn einer neuen Klangwelt, in der die Musiker ausgeschaltet wurden und alle Musikparameter unter der Herrschaft des Künstlers standen. Anstatt diesen Weg zu gehen, interessierte er sich für die Dolmetscher, Unkontrollierbarkeiten und Geräusche der wirklichen Lebenswelt, eben das, was er los werden wollte.

Contacts gibt es auch in einer Variante für Elektroklänge und zwei Instrumenten. Das Zusammenspiel zwischen Mensch und elektronischer Software sollte das ganze Musikstück bestimmen. Jedoch war eine Antwort der Unterhaltungselektronik auf die Player zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich: Er musste die elektrischen Sounds vorbereiten (und in sich ein Gesamtwerk bilden).

Er lehnte bald den Weg ab, die Künstler mehr oder weniger ungehindert auf die soliden Elektronikklänge ansprechen zu können, da Übungseffekte die Spontanität der Aktionen abgeschaltet hätten. Die Rigidität der nicht mehr auf Band vorproduzierten Elektronikmusik nahm in den 60er Jahren ab: Es gab immer mehr Verfremdungsmöglichkeiten für die live-elektronische Entfremdung von Instrumentalklängen (z.B. durch Ring-Modulatoren, Soundfilter, Verzerrungen), und die Bedienpersonen (oft Stockhausen selbst) wurden als Dolmetscher in die Komposition miteinbezogen.

Live-Elektronik spielte in diesen Jahren in nahezu allen Arbeiten Stockhausens eine wesentliche Rolle. 2. Telemusic und Lieder waren nach vielen Jahren wieder vorproduziert. Stockhausen verwendete jedoch erstmals existierendes Musikmaterial (Weltmusik in einem Falle, Nationalhymne in dem zweiten) und bearbeitete es so, dass dieses oft unverkennbar war.

Seitdem die Jugendlichen singen, hat Stockhausen die Studiotechniker die Steuerung nach grafischen Gesichtspunkten wie Live-Musiker steuern lassen (bis das Soundergebnis befriedigend war). Bei Sirius (Nr. 43, 1975-1977) setzte Stockhausen erstmals einen Synthetisierer und einen Sequenzer ein (Sequenzer konnten damals nur kleine Melodien spielen und transformieren). Das Stockhausener Atelier für Elektronik in den Räumlichkeiten des WDR wird in Kürze in Schloss Mödrath/Kerpen sein.

Er war ehrenamtliches Mitglied der DEGEM. Stockhausens Serienmusik war von Beginn an so gestaltet, dass der Komponist die Freiheit hatte, individuelle kreative Entscheidungen zu treffen. 18 ] Stockhausen nahm auch Teile in seine Werke auf, die nicht Teil des Serienkompositionsplans waren: z.B. die letzten Takte der ersten drei Flügel.

Ein einziger Ton außerhalb des Seriensystems (wenn auch für den unvorbereiteten Zuhörer wenig bemerkenswert) kennzeichnet in der Elektronikstudie I die Zeit, als Stockhausen bei der Bearbeitung des Stückes über die Entstehung seiner Tocher Suja erfuhr. Immer häufiger hat Stockhausen begonnen, die musikalischen Fremdstoffe in Arbeiten zu integrieren (unter dem Namen "Inserts"), die er in Stücken außerhalb des Kontextes einfügte,[19] nun auch meistens klar erfahrbar.

Stockhausen und die Musiker seines Orchesters trennten sich um 1970 und behaupteten Mitautoren der intuitiv und prozessual arbeitenden Sätze. 21 ] Stockhausen hingegen beschuldigte sie der mangelnden Disziplin bei häufiger Aufführung dieser Arbeiten (insbesondere auf der Welt-Ausstellung in Osaka), die zu großen Schwankungen in der Qualität führte. 22 ] Er beschloss, seine Kompositionen bis ins kleinste kleinste Detail neu zu definieren (aber er schrieb weiter frei, z.B. Für Kommende Zeiten, Ylem, Nr. 37, 1973, Herbstenmusik, Nr. 40, 1974).

Er nennt nun seine Kompositionsmethode Formula Composition; eine Formula ist ein im Detail zusammengestelltes Musikthema (mit Takt, Dynamiken, Aufführungsarten, etc.), das die Gesamtkomposition bestimmen soll. Der Wiedererkennbarkeit der Rezeptur im gesamten Werk ist ein wesentliches Anliegen der Gestaltung. Die Chorarbeit Breathe gibt dem Ganzen Lebendigkeit und die Zusammensetzung Sirius macht die Formulierungen polyphon.

Stockhausen spricht von vielseitiger Kunst. Die Integration von Bewegungsabläufen in die Arbeiten (szenische Musik) ist seit den 70er Jahren ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten. Das zeigt sich zum Beispiel in der Zusammensetzung Harlequin für Soloklarinette, von der einige Videoaufzeichnungen mit unterschiedlichen Darstellern im Netz verfügbar sind. Im Jahr 2005 schloss Karlheinz Stockhausen seine Hepatologie Light ab.

Erste Opernaufführungen an der Scala in Mailand (Donnerstag, Sonnabend, Montag); die Uraufführungen fanden am Dienstag 1992 und am Freitag 1996 in Leipzig statt - Johannes Cönen war an beiden Vorstellungen als Bühnendesigner mitbeteiligt. Drei von Stockhausens Kindern waren auch an den Vorstellungen am Donnerstags, Samstags und Dienstags dabei, während der Pianist am Donnerstags und Samstags Markus als Trompete und Simon als Saxophonist und Synthesizerspieler am Donnerstags, Samstags und Dienstags dabei waren.

Stockhausen bearbeitet in Thursday aus Licht autobiografische Erfahrungen und stellt in dem Teil von Michaels Jugendlichen eindrucksvoll gestalterische Erfahrungen aus seiner Kinderzeit in abstrakter Gestalt dar, wie etwa den des Todes seiner Eltern. 2. Der Kreislauf bringt ungewöhnliche Ideen in Hülle und Fülle - vier Saiten sind in vier fliegenden Hubschraubern platziert und musizieren von dort aus.

Das Gesamtwerk mit 29 Musikstunden wurde noch nicht uraufgeführt. Stockhausen wandte sich nach der Fertigstellung des Lichts in seinem letzen (unvollendeten) Arbeitszyklus dem Ton zu, den er vor allem als einen innerlichen Ton, die Gewissensstimme, sah. 23] Sound ist ein Konzertzyklus für einen oder mehrere Musiker, teilweise mit Live-Elektronik, und eine reine Elektronik.

Der plötzliche Todesfall von Stockhausen im Jahr 2007 führte dazu, dass nur 21 der 24 Anlagenteile (den 24 h des Arbeitstages zugeordnet) fertiggestellt werden konnten. Schon früh war Stockhausen im römisch-katholischen Glauben verwurzelt. 29 ][30]" "Damit die Seelen in einem einzigen Auftritt etwas erreichen, wovon wir in der Welt der Klänge nie geträumt hätten, dass die Menschen zehn Jahre lang wie wahnsinnig, völlig Fanatiker, für ein Musikkonzert einstudieren.

"Nach Stockhausens Tode setzen die Musiker Suzanne Stephens und Kathinka Pasveer das Erbe des Künstlers in seinem Geist fort: durch die Pflege von Kontakten, die Leitung von Konzertveranstaltungen in aller Herren Länder, die Betreuung der Stockhausener Stiftung und des umfassenden Archives und nicht zu vergessen die jährliche Veranstaltung der Stockhausener Kurse und Auftritte.

Schon 1997 fanden in der Stockhausener Residenz in den Kürtener Bergen die ersten Stockhausener Kurse statt, die jedes Jahr im Juli/August stattfanden: Jährlich werden renommierte Stockhausener Dolmetscher eingeladen, mit Studenten zu proben und aufzuführen - auch im Zuge von Vorlesungen und Lehrgängen für Künstler, Komposition, Klangregie und Musikwissenschaft.

Er hat 370 Arbeiten verfasst, die individuell aufgeführt werden können. Eine vollständige Auflistung finden Sie in der Werkliste von Karlheinz Stockhausen. Kreuzband Nr. 1 für 6 Musikinstrumente, Baujahr 1. 1961. Stockhausens erstes Serienwerk. Contrapunkte Nr. 1 für 10 Geräte, 1952/53. Stockhausens erste Druckkomposition. Studium I/II Nr. 3, 1952-53. Elektrische Energie.

Ensembles Nr. 6 für 3 Orchestergruppen, 1955-57 Raummusik, Gruppe Form, Zeitung - eines seiner berühmtesten seiner Zeitwerke. Gebärdensprache: Gebärdensprache: Gesang, Nr. 8, 1955-56 Elektrische und religiöse Texte, Zimmermusik, Momentaufnahmen - sein wohl berühmtestes Stück. Cycle No. 9 für einen Perkussionisten, 1959 Eines der ältesten Schlagzeugsolo-Stücke der Neuen Medizin.

Kontakt Nr. 12 Elektronik oder für Piano, Percussion und Tape, 1958-60. Zwei Versionen: Hymne Nr. 22, Elektronik mit oder ohne 4 Soli und/oder Orchestern, 1966-67/69. Elektronisch -monumentales Werk mit fremdem Material (Nationalhymnen), politisches Thema. Von den Sieben Tagen Nr. 26 für jedes Instrument, 68. 1 Intuitiv komponieren.

Charakteristisch für seinen 1970er -Jahre-Stil; Arbeiten aus dem Kreislauf werden oft ausgeführt, vielfältige Aufarbeitungen. Die Sirius Nr. 43 Elektronik mit und ohne Instrumentalist, 1975-77 Jahre lang Multiformmusik, erster Gebrauch von Synthese und Folgespiel. Auf dem Titelbild des Beatles-Albums Sgt. Pepper's Lonely Hearts ist Karlheinz Stockhausen als eine der 70 Musikerpersönlichkeiten vertreten.

Irmin Schmidt und Holger Czukay von der Koelner Künstlergruppe Can waren Studenten von Stockhausen. Im Jahr 1998 ernannte der Organisator Stockhausen zum "Vater des Techno" in Zürich und unterstrich damit seine Wichtigkeit für die aktuelle Electronica-Szene. In ihrem Song "Stockhausen, Bill Gates und ich" spricht die Gruppe Kettcar von Stockhausen.

Im Jahr 2009 haben Andree Korpys und Markus Löffler den gleichnamigen Kurzspielfilm Geang der Freude gedreht, in dem Stockhausens gleichnamige Arbeit gezeigt wird. Christophe von Blumröder: Das Fundament der Werke von Karlheinz Stockhausen. Ort: Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): Musikwissenschaftliches Seminar. Beilage 32 Steiner, Stuttgart 1993 Rudolf Frisius: Karlheinz Stockhausen I: Vorstellung des Gesamtwerkes; Gespräch mit Karlheinz Stockhausen.

Die Schottmusik International, Mainz 1996, ISBN 3-7957-0248-8 Rudolf Frisius: Karlheinz Stockhausen II: Die Arbeiten 1950-1977; Interview with Karlheinz Stockhausen, "Es geht aufwärts". Shott-International, Mainz, London, Berlin, Madrid, New York, Paris, Prag, Tokio, Toronto 2008, ISBN 978-3-7957-0249-6 Jerome Kohl: Karlheinz Stockhausen: Zeitmessung. Meilensteine der musikalischen Arbeit seit 1950 Routledge, London, New York 2017, ISBN 978-0-7546-5334-9 Michael Kurtz: Stockhausen - eine Lebensweg.

Einigkeit der Stockhausener Ära.....: Die neuen Möglichkeiten der Serienentwicklung basieren auf den Frühwerken von Stockhausen und Göyvaerts. Präsentiert auf der Grundlage von Stockhausens Briefen an Goeveerts. Mit Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn (Hrsg.): Musikkonzepte. Karlheinz Stockhausen: ..... wie die Zeit vergangen ist..... Ausgabe Text + Kritik, München 1981, S. 5-96 Karlheinz Stockhausen: Musikalische Abhandlungen 1 Essays 1952-1962 über die Kompositionstheorie.

Herausgegeben von Dieter Schnebel. DuMont Schauberg, Köln 1963 Karlheinz Stockhausen: Musikalische Schriften 2 Essays 1952-1962 zur Musikpraxis. Herausgegeben von Dieter Schnebel. Karlheinz Stockhausen: Musiktexte 3 Einführung und Projekt, Kurs, Sendung, Sichtweise, Nebenbemerkungen. Herausgegeben von Dieter Schnebel. Karlheinz Stockhausen:'Texte zur Musik 6: 1977-84: Deutung.

Herausgegeben von Christoph von Blumröder. Karlheinz Stockhausen: Auf dem Weg zu einer kosmischen Kunst. Hrsg. von Tim Nevill: Elementbücher, Longmead, Shaftesbury, Dorset 1989 Karlheinz Stockhausen: Text zur Musik7. Stockhausen-Verlag, Karlheinz Stockhausen: Texts on music 8th ed. : Christoph von Blumröder.

Stockhausen-Verlag, Karlheinz Stockhausen: Texts on music 9th ed. : Christoph von Blumröder. Stockhausen-Verlag, Karlheinz Stockhausen, 1998 Robin Maconie: Die Werke von Karlheinz Stockhausen. Die Oxford University Press, London und New York 1976, ISBN 0-19-315429-3 (mit einem Geleitwort von Karlheinz Stockhausen). Die anderen Planeten: Die von Karlheinz Stockhausen.

Ich lebe mit Karlheinz Stockhausen. MÜNCHEN 2011, ISBN 978-3-570-58024-0 "Die vier Kriterien der Elektronischen Musik" Tonbandaufzeichnung eines Vortrages von Stockhausen am 14. 9. 1972 im Museum Folkwang in Essen. "Mit Karlheinz Stockhausen,'Neuer Musiker'" Historische Diskussion im Historischen Fernsehen zwischen Stockhausen und Theodor Adorno ab Frühling 1960 über den Widerstand gegen "Neue Musik" ? Claus-Steffen Mahnkopf, "Die Menschlichkeit der Musik", Hofheim 2007, ISBN 978-3-936000-42-9, S. 13. Stockhausen, Entdeckungen und Erfindungen.

Text I, S. 222 ff. ? Stockhausen, Text I, S. 99 ff. ? Frisius, Stockhausen (1996) S. 83 ff. ? Frisius Stockhausen (1996) S. 199ff. MusicTexte Nr. 91 (2002), S. 69-77, hier S. 77 Karlheinz Stockhausen - Musical Thinking as Cause and Effect. Der Einfluß von Stockhausen und Schaeffer auf Björk, Matthew Herbert und Matmos.

Zurückgeholt am 15. Juni 2015. ? Genialität und Größenwahn - Karlheinz Stockhausen (22. August 1928 - 5. Dezember 2007). Zurückgeholt am 15. Juni 2015. Ulrich Holbein: Karlheinz Stockhausen - Elektronikingenieur, Neutonist, Klang-Avantgardist, Lichtdesigner, Mythosverdünner.

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