Monrepos Ludwigsburg

Mon Repos Ludwigsburg

Mon Repos (französisch "mein Frieden", "meine Ruhe") ist ein Seeschloss im Nordwesten von Ludwigsburg. Vergleichen Sie die Hotelpreise und finden Sie den niedrigsten Preis für Schlosshotel Monrepos Hotel für Ihr Reiseziel Ludwigsburg. Herzlich willkommen zur Ausstellung im Schlosspark Monrepos Ludwigsburg. Mini-Golf, Minigolfplatz Monrepos, Minigolf in Ludwigsburg. Das Hotel in Ludwigsburg liegt in der Nähe eines Weingutes.

Landeshauptstadt Ludwigsburg: Monrepos Seeschloss

Der Monrepos Seeschloß ist ein Meisterwerk des Rokoko mit Empire-Innenausstattung. Die Burg wurde zwischen 1758 und 1764 in einer idyllischen Umgebung unter Fürst Carl Eugen errichtet und unter Fürst Friedrich II. im Klassizismus neu gestaltet und eingerichtet. In der Sommersaison gibt es hier Romantikkonzerte - wie zum Beispiel das große klassische Open Air & Fireworks bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg.

Um den idyllischen Monrepos-See herum liegen Geheimtipps aus vergangenen Tagen - vom Keller und den Überresten des Diana-Brunnens bis zum ehemaligen Offizierspalast mit seinen restaurierten alten Ställen.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Edit | | | Quellcode bearbeiten]>

Mon Repos (französisch "mein Frieden", "meine Ruhe") ist ein Seeschloß im nordwestlichen Ludwigsburg. Die Allee verbindet das kleine Schloss mit dem Residenzschloß Ludwigsburg und dem Vogtland. Am Nordufer lässt Fürst Eberhard Ludwig 1714 einen achtkantigen Festzelt, das sogenannte Seeäuslein, erbauen. Das ganze Areal wurde unter Fürst Carl Eugen barockisiert.

In der Zwischenzeit beschäftigte sich Fürst Carl Eugen mehr mit seinen anderen Schlossprojekten. Die Seeburg umfasste eine Molkerei, d.h. einen landwirtschaftlichen Betrieb, und einen großen Zoo. Der Seepalast wurde 1804 auf kurfürstlichen Wunsch in Monrepos umbenannt. Friedrich hatte sein Gut Monrepos bei Wyborg 1788 aus gesundheitspolitischen Erwägungen an Ludwig Heinrich von Nicolay veräußern müssen.

Oft kam der Koenig mit einem kleinen Entourage nach Monrepos, um sich zurueckzuziehen und zu erlegen. Vor der Burg wurde ein festes Theatergebäude erbaut, dann wurde das Schloß Grafeneck auf der Schwabenalb verlegt und beide Häuser durch einen Korridor angeschlossen. 1815 versammelten sich der russische und der österreichische Herrscher in Ludwigsburg.

Bei dieser Gelegenheit spielte die Staatsoper Cortez im Monrepos-Theater, bei der sich die Bühnenrückwand schlagartig auftat. Im Jahre 1816, nach dem Tode des Königs Friedrich, empfing Queen Charlotte Mathilde das Schloß Monrepos mit ihrer Witwenpension, die sie aber wohl nur wenig aufsuchte.

Das Festin- und das Theatergebäude wurden abgerissen; die Lage beider Häuser ist an einem Erdhügel gegenüber der Burg zu erkennen. Der Zoo wurde von Wilhelm I. aufgegeben und hauptsächlich für die Schaf- und Viehwirtschaft genutzt. Nach dem Tode von Queen Charlotte Mathilde liess er die Burg und das Gut für die Hofdomäne kaufen (1829) und kurz darauf in Senegut umbenennen.

Die Burg ist öffentlich zugänglich. Nach seinem Amtsantritt befahl King Charles, die Herrschaft wieder Monrepos zu nennen. Das Landgut Monrepos war seit 1870 gepachtet und 1890 wurde eine Volkswirtschaft gegründet. Allmählich hat sich Monrepos zu einem Erholungsgebiet für den Großraum Ludwigsburg entwickelt.

Das Schloßhotel Monrepos wurde zwischen 1967 und 1969 in direkter Nachbarschaft zum Schlosssee erbaut und 1975 ausgebaut. Der 1993 eröffnete 9-Loch-Golfplatz wurde auf einem Teil der alten Anlage errichtet. Es wurden zwei frühere Kornspeicher der Herrschaft zu Verwaltungsgebäuden umgestaltet. Zu Beginn der 90er Jahre führte die Kammer des Württembergischen Hofes im Zuge der Monrepos-Parkpflege eine naturschutzfachlich nicht realisierbare getreue Wiederherstellung des Englandgartens aus der Zeit König Friedrichs durch.

Heutzutage fungiert der See-Garten als Erholungsgebiet für den Raum Ludwigsburg, während das eigentliche Gebäude zu vermieten ist und nicht besucht werden kann. Königlich Polytechnikum in Stuttgart 1870/ca. 1874, Ausgabe 3, Bl. 4, Ausgabe 35, Bl. 1-2 Hans Eugen: Monrepos. Richard Schmidt: Burg Monrepos bei Ludwigsburg.

Munchen/Berlin 1965. Klaus Merten: Schloss Monrepos bei Ludwigsburg. DKV Kunstführer 174/9. Birgit Hlawatsch: Monrepos. Ort: Ludwigsburgische Geschichtsbücher. 45/1991, S. 39-69 Norbert Stein: Zur Festin- und Theaterbaugeschichte auf Schloss Monrepos. Ort: Ludwigsburgische Geschichtsbücher. 45/1991, S. 71-86 Eberhard Fritz: Von "Seehaus" bis "Monrepos". Ort: Ludwigsburgische Geschichtsbücher. 49/1995, S. 67-92 Eberhard Fritz: Tiergarten Monrepos - Domäne Seeegut.

Eingetragen in: Ludvigsburger Geschäftsblätter 64/2010 S. 81-112 Daniel Schulz: Die Wiederherstellung "meines Friedens". Die Burg am Monrepos-See im neunzehnten Jahrtausend. Ort: LUDWIG BURGER GESCHICHTSBLÄTTER 66/2012. S. 95-148. ? Historie - LMF.

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