Köln Marienburg

Marienburg Köln

Im Süden von Köln liegt der Stadtteil Marienburg. Leben und Wohnen in Köln (Marienburg) - Tipps für Köln (Marienburg) zu Nachbarschaft und Wohnumfeld. Die Stadt Marienburg ist "der" Vorort von Köln, direkt am Rhein. Fachpraxis (DGpro) für gesunden und ästhetischen Zahnersatz, Zahnimplantate, Umweltzahnheilkunde und Kinderzahnheilkunde in Köln. Wir wollen Ihnen als Ihr zuverlässiger Partner rund um die Zahngesundheit in Köln Ihren Aufenthalt in unserer Praxis so angenehm wie möglich gestalten.

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Marienburg befindet sich im südlichen Teil von Köln. Die Marienburg ist einer der beliebtesten, teuren Stadtteile Kölns im Hinblick auf den Wohnungsmarkt. Die Marienburg begrenzt den Rhein im Süden auf der Autobahn 4, Raderthal im Westen und Raderberg und Bayenthal im Norden.

Poll befindet sich auf der rechten Rheinseite. Die Marienburg, die in der Umgangssprache nur als Villenviertel bekannt ist, weist in der Tat eine wesentlich grössere Ausdehnung und damit auch eine heterogenere Flächenstruktur auf als ursprünglich angenommen. Das kartographische Gebiet des Landkreises Marienburg wird daher durch die sozusagen als Trennungslinie in zwei getrennte Quartiere untergliedert.

Marienburg ist nicht nur der edle Villenbezirk, der dem Bezirk seinen Namen gibt, der ungefähr zwischen den Ufern des Rheins und der Bonner Strasse gelegen ist und somit den wesentlich grösseren Teil, d. h. ca. 80 Prozent der Gesamtfläche des Bezirks ausmacht. Daneben sind aber auch andere grössere Bereiche auf der linken Seite der Bonner Strasse in Richtung Stadtmitte politischer Teil des Stadtteils Marienburg, die dann nur noch etwa 20 Prozent der Gesamtfläche Marienburgs einnehmen.

Letzterer Bereich, der fast im Dreieck verläuft, fängt erst an der jetzigen Haltestelle Arnoldshöhe auf der rechten Straßenseite der BONNER STRASSE in Fahrtrichtung Innenstadt an (eine neue Straßenbahnhaltestelle mit dem gleichnamigen Titel ist hier jedoch für die nähere Umgebung geplant) und nicht am Verteilererkreis SÜD.

Damit ist der Tennisverein Marienburg mit dem Titel TC Arnoldshöhe, der sich diagonal gegenüber dieser Pfarrkirche befindet, noch nicht auf dem heutigen Stadtgebiet von Marienenburg angesiedelt, sondern kartographisch dem angrenzenden Köln-Raderthal zugehörig. Die Marienburgische Siedlung auf der rechten Seite der Bönnerstraße ist geprägt durch eine gestalterische geschichtsträchtige Villaarchitektur und damit vor allem durch eine sehr edle Bebauung.

In der Gegend zur Bonnestraße gibt es auch einfachere Wohnhäuser. Der viel kleiner gelegene Stadtteil Marienburg auf der linken Seite der Bonner Strasse in Richtung Stadtmitte reicht bis zum Ring und führt dann entlang des Ringes bis zum jetzigen Sitz des Deutschlandfunks.

Die Bezirksgrenze führt von dort fast geradewegs zurück zur bereits erwähnten Haltestelle Arnoldshöhe, die dann diagonal gegenüber der Kreuzung zur marienburgischen Linienallee im unmittelbar gegenüber liegenden Villabezirk ist. Anscheinend nennt die gesamte Kölner Innenstadt das Areal auch ihren eigenen Stadtteil oder

Dieser wird im Kölnischen Dialekt unter dem so unabhängigen Begriff des Arnoldshöhens im Bezirk Marienburg[1] genannt, obwohl der Bushaltestellenname mit dem Begriff Arnoldshöhle und der Begriff des TC Arnoldshöhens in unmittelbarer Nachbarschaft zu dieser Station steht, wie auch ein großes Bauvorhaben nur wenige Schritte weiter in die Stadt von der Arnolsdhöhe [2][3] könnte auch darauf hinweisen, dass zumindest im volkstümlichen Sprachgebrauch nur ein mittlerer Raum um die hier schon häufig erwähnte Omnibushaltestelle in der Umgebung der Omnibushaltestelle zu verstehen sein könnte.

Allerdings ist ein Großteil des von der Kölner Innenstadt als Standort für die Region umrissenen Gebietes im Umbruch. Bis Ende der 2000er Jahre wurde das Areal von Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden und damit nur sporadisch bzw. untergeordnet von Hochhäusern dominiert.

So verwandelt das Großprojekt Reitstaffel das ehemals sehr großzügige Areal der Kölner Polizeireiterstaffel in ein großes Wohngebiet für rund 1000 Einwohner mit Lebensmittelgeschäft, Primarschule und Kindergarten in einen qualitativ hochstehenden Lebensraum mit eigenständigem territorialem Charakter. Für das Gelände der ehemaligen Bundeswehr ist ein weiteres großes Bauvorhaben in Planung, das jedoch erst nach dem bereits seit längerem vorgesehenen Abbruch des imposanten Hochhauses Deutsche-Welle beginnen kann.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Raderberggürtel gibt es im untersten Teil der Bönnerstraße mehrere Bürogebäude sowie kleine Geschäfte und einen kleinen örtlichen Supermarkt, obwohl die meisten der kleinen Geschäfte, wie an vielen anderen Orten in Deutschland, seit einiger Zeit leer stehen. Auch die Industrieanlage des Traditionsunternehmens Leybold (Herstellung von Vakuumpumpen) mit dem seit einiger Zeit auffallenden, gläsernen Verwaltungsbau an der Bonner Strasse scheint von der gewaltigen Umstrukturierung des Areals ausgenommen zu sein, so dass die prägnanten Geschäftshäuser und vor allem das erst vor kurzem durch eine gläserne Fassade stark modernisierte Verwaltungsbauwerk wohl auch in Zukunft das Stadtgefüge maßgeblich mitgestalten werden.

Der enge Bezug des Betriebes zum gegenüber liegenden Villenquartier Marienburg wird durch den Strassennamen Leyboldtstrasse in indirekter Nähe des Firmenstandortes klar erkennbar und damit unmissverständlich wiedergegeben. Eine weitere wichtige Maßnahme des Stadtteils Marienburg ist der bevorstehende Umbau der Bonnestraße in eine attraktive und wesentlich breitere alleeestraße.

Dies soll mit der Erweiterung des Stadtbahnsystems auf das südliche Verteilungsgebiet, das zurzeit einen größeren Pendlerparkplatz unter dem Namen Nord-Süd-Stadtbahn umfassen soll, sowie der Möglichkeit des Umstiegs vom Stadtbahnsystem auf den Omnibus nahe der jetzigen Haltestelle Arnoldshöhe einhergehen. Entsprechend wird auch die gegenwärtig vorgesehene Verlagerung des Großmarktes Köln in den nahe gelegenen Köln-Raderberg den Verkehr auf der neugestalteten Marienburger Bonnstraße deutlich reduzieren.

Zugleich soll die angestrebte Verbindung des Quartiers durch die neue Straßenbahn die schrittweise Umgestaltung von Gewerbegebieten in Wohnflächen an der Bonner Strasse selbst, aber auch im Bereich der linken Seite der Arnoldshöhe Voranbringen. Im Süden der ehemaligen Colonia Claudia Ara Apinensium wurde um 20 n. Chr.[4] auf dem Niveau der jetzigen Strasse "Im Römerkastell" das Flottenfort Alteburg errichtet.

1782 errichtete der Stadtrat von Köln, Johann Wilhelm Joseph Huybens, auf dem ehemaligen Flottenfort einen 20 Hektar großen "Englischen Park". Bereits 1843 hatte er das Gut Marienburg gekauft; der Bezirk ist nach ihm genannt. Das neue Rondorfer Gemeindehaus wurde 1878/79 an der ehemaligen Ratshausstraße (Marienburger Straße) erbaut, hat aber bereits mit der Eingliederung in Köln 1888 seine Bedeutung verloren und wurde 1929 abgerissen.

Die Straßennamen wurden in Marienburg deutlich romantisiert,[6] vor allem in den Villenstrassen Lindenallee, Parkstraße oder Unter den Ulmen. Aus diesen und anderen Straßen entstanden während der Wilhelminischen Zeit Villen-Kolonien reicher kölscher Unternehmer und Bänker. Ursächlich hierfür ist vor allem die Eigeninitiative des Koelner Unternehmers Ernst Leybold, der neben seiner Arbeit als Spedition auch als Immobilien-Spekulant tätig war.

Das 1845 erbaute Gut Marienburg mit dem Herrenhaus und weiteren 60 ha Ackerland erwarb er im Jahr 1868 gemeinsam mit Adolph Davignon (Leipzig) von der Bank Sal.Oppenheim. Allerdings belastete seine spekulative Immobilientransaktion immer mehr seine Wirtschaftslage, so dass er 1880 das Gut Marienburg pachtete und in eine gemietete Wohnung umziehen musste.

Gemeinsam mit Rudolf Schulz gründet er die Immobilienfirma Leybold & Cie. Außerdem gründet er die "Actiengesellschaft Marienburg-Cöln", die sich mit dem Thema "Marienburg" beschäftigt. Zum Ende des Jahres 1891 überträgt er seinen Besitz in Marienburg auf die "Kölnische Immobilien-Gesellschaft AG", die aus der Leybold & Cie. hervorgegangen war. Camillo Stübben initiierte 1896 einen gemeinsamen Entwicklungsplan mit Verkehrsverbindungen, der von Baumeister Josef Stübben umsetzbar war.

Um 1895 beginnt die Entwicklung Marienburgs und wird im Grunde genommen um 1925 fertiggestellt. Auch in Marienburg entstanden viele kölsche Baumeister wie Dominikus Böhm, Franz Brantzky, Theodor Merrill, Carl Moritz, Wilhelm Riphahn oder Shreiterer & Below. Die bedeutendsten Marienburger Baumeister waren die Herren Merrill und Peter Becker. Das Villenviertel von Marienburg ist bis heute ein Wohnviertel mit prächtigen Gebäuden aus der Zeit um die Jahrtausendwende.

Eingebettet in einen großen Garten, waren die Marienburgvillen schon immer ein Kunstwerk, denn Wandgemälde im Innern und oft mit eigens für das Wohnhaus gestalteten Möbeln waren Teil des Ambientes. Der Bau mit Repräsentationsvillen für den "Kölner Adel" - wohlhabende Großfamilien - fand vor allem in der Lindenallee und in der benachbarten Parkstrasse statt und hat Marienburg den Spitznamen "Villenvorort" als eines der exclusivsten und wichtigsten Wohngebiete in Deutschland einverleibt.

Das Viertel zählt zu den am besten erhaltenen Gebieten der Kölner Innenstadt, da es - anders als die anderen Stadtteile - während des Krieges weitestgehend von der Zerstörung bewahrt wurde. Nach der Regierungsübernahme des nahen Bonn 1949 war Marienburg zunächst Sitz mehrerer Auslandsvertretungen oder Botschaften, bevor es nach und nach durch Bad Godesberg als "Bonner Diplomatenviertel" ersetzt wurde.

7] Für ältere englische Mitglieder der Generalkommission der Allianz wurden in Marienburg auch Wohnhäuser mit einer Fläche von bis zu 400 m² gebaut. Unter den wichtigsten Botschaften waren die Wohnsitze von Indien (Rondorfer Strasse 9; 1977 abgerissen), Kanada (Lindenallee 70) und Brasilien (Parkstrasse 20). Sie finden in der linken Seite, Eckpunkt Bonnestraße, die ev. Garrisonkirche Allheiligen der ev angelischen Militärgemeinde Köln I. Die Anglikanergemeinde benutzt die Pfarrkirche als Allerheiligenkapelle.

Im Zwischenbau VIII b zwischen Militärring und A4 Friedrich Carl Janssen (* 1944), ehemals persönlich haftende Gesellschafterin von Sal Oppenheim jr. & Cie. Robert Pferdmenges (1880-1962), Bankkaufmann, ehemals Partner von Sal Oppenheim jr. & Cie. Wolfram Hagspiel: Köln.

Marienburg. J. P. Bachem Verlagshaus, Köln 1995, ISBN 3-7616-1147-1. Wolfram Hagspiel: Marienburg. Eine Wohngegend in Köln und ihre Architektur. J. P. Bachem-Verlag, Köln 2007, ISBN 978-3-7616-2012-0. ? City of Bonn, Stadtarchiv Hrsg.; Helmut Vogt: "Der Pfarrer lebt in einem Firmenwagen auf Spur 4": Die Anfänge des Bundes in Bonn 1949/50, Bonn 1999, ISBN 3-922832-21-0, p.

Die Wächter der Bonnischen Republik: Die verbündeten Hochkommissare 1949-1955. 2004 erschienen im Ferdinand Schöningh-Verlag, Paderborn, ISBN 3-506-70139-8, S. 99.

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