Haus Kambach

Einfamilienhaus Kambach

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Haus Kambach ist ein einfaches, barocker Wasserschloss im Ortsteil Kinzweiler. Der Name stammt vom Kambach (bis ins neunzehnte Jh. als Combach bekannt), der aus zwei Brunnen im nahen Kambachwaldchen stammt und den Graben um die Stammburg ernährt. Das dreigeteilte Vestibül des Komplexes ist überwiegend aus Ziegeln und auf der dem Gutshaus zugekehrten Fläche offen.

Seine wichtigste Substanz stammt aus dem neunzehnten Jh., wie das Jahr 1848 bezeugt. Nur der östliche Flügel hat alte Gebäudeteile aus dem achtzehnten Jahrtausend. Noch bis 1990/91 wurde die Vorburg für die Landwirtschaft benutzt. Jh. von Geschichtswissenschaftlern stammt und an der östlichen Seite der Siedlung steht, da der Eingang von dort über die Kambachstraße bis Anfang des achtzehnten Jh. war.

Die Zufahrt erfolgt über eine vierschiffige gewölbte Ziegelbrücke, die an ihrer Südseite von zwei Säulen mit angebrachten blauen Steinadlerfiguren umrahmt wird. Den letzten Abschnitt zum Gutshaus konnte nur eine hölzerne Eisenbahnbrücke überqueren. Das Herzstück des Schlosses ist - wie das aus Ziegelsteinen gebaute Vestibül - ein rechteckiges Gebäude mit einem Steinbruchgrund.

Östlich und westlich an der nördlichen Seite befinden sich zwei einstöckige Gebäudetrakte aus dem neunzehnten Jh. mit Rolldächern. Vom ehemaligen barocken Garten des Gebäudes ist heute nichts mehr da. Als Erfinder dieser nach ihm genannten "Kambach-Couven-Vasen" sowie des Steinobstkorbes gelten der Architekt Johann Joseph Couven (1701-1763).

Der genaue Ursprung des Hauses Kambach liegt in der Dunkelheit der Zeit, da es keine schriftliche Quelle über diese Zeit gibt. Haus Kambach wird 1463 zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Damals war ein Jakob Adam von Broich (Jakob Daem von dem Broeke) der Eigentümer, der Kambach als Lehnsgut der gewaltigen Domprobstei erlangt hatte.

Bild des Haus Kambach aus dem Codex Welser. Cäcilia von Broich hat das Haus Kambach in zweiter Ehe mit ihrem Mann Adolf Rummel von Retzingen zu Mühlenarck, dessen Eltern bereits im Besitz von Frau Dr. J. Eschweiler Bourg waren. Eines dieser drei Söhne, Barbara von Haetzingen, hat 1564 Johann Philipp von der Lipp geheiratet und das Haus Palant in die Heirat gebracht.

Im Jahre 1575 ging es nach einer Erbschaft an den Erben Alexandrina in den Besitz von Adolf von Elmpt zu Burgau über. Der älteste Nachkomme Johann Heinrich war der Kurfürstliche Kämmerer von Kleve und Oberbefehlshaber von Würzburg und stürzte 1657 während der Münsteraner Besetzung in die Armee von Fürstbischof Christoph Bernhard von Glenn, so dass sein kleineres Brüderchen Daniel alleiniger Erbe des Gutes wurde.

Nach dem Tod Daniels von Hetzingens ohne männlichen Nachwuchs verkauft seine Frau Anna Maria Katharina das Haus Kambach im Aug. 1686 für 70000 Euro an Simon Matthias Gilles, dessen Eltern es 1699 aus noch ungeklärten Motiven an den Königlichen Hofschultheißen und den Vorsitzenden Johann Bernhard von Cotzhausen verkauften. Zusammen mit seiner Frau Anna Maria von Angelt liess Johann Bernhard das ehemalige Gutshaus bis 1701 in großen Zügen abbrechen und dann unter Berücksichtigung der vorhandenen Fundamentmauern und des Untergeschosses nach damaligem Geschmack grosszügig vergrößern und ausweiten.

Im Westen des Gebäudes wurde gleichzeitig ein kleiner barocker Garten eingerichtet. Der Wiederaufbau erstreckte sich auch auf die Außenburg, die bis dahin komplett von Gräben umringt war. Man füllte die südlichen Kräfte auf und verlegte das Tor von der Ost- zur Südspitze, um einen geraden, mittleren Einstieg in den Komplex zu haben.

Der Nachkomme von Johann Bernhard, Heinrich Wilhelm Ludwig von Cotzhausen, wurde 1811 von Napoleon I. zum Freiherrn ernannt. Im Jahre 1828 erlangte er die Preußenerkennung seines Status als Freiherr. Mit den acht Kinder übersiedelte seine Verwitwete Catharina Magdalena Josephine Hubertine Freiin von Broich nach Duisburg nach Dürwiss und gab das Haus Kambach als Wohnhaus auf.

1842/45 musste sie das Werk aus Kostengründen an die Firma Rey aus Glesch bei Bergheim verkaufen. Im Jahre 1848 wurde das Schloss komplett renoviert und erweitert. In der Folge wurde der östliche Flügel erweitert und auf der westlichen Seite eine neue Tenne gebaut. Der Gutshof bekam seine beiden Nordtrakte sowie einen Küchenflügel und eine Mitarbeiterwohnung unter der Leitung der Rey.

Im Zweiten Weltkrieg zog ein deutsches Team in das Haus Kambach ein und errichtete dort seine Kommandozentrale. Infolgedessen wurde die Einrichtung von verbündeten Truppen schwer bombardiert. Die markante weisse Hausfassade war zwar zur Tarnung graugefärbt und teils komplett abgetragen worden, doch ein Bombenangriff und zwölf Granatenschläge haben das Haus schwer beschädigt.

Nach der Bombardierung war der Hausturm so unstabil geworden, dass er 1949 mit zwei Betonsäulen abgestützt werden musste, damit er nicht einstürzt. Joseph Granrath, Burghard A. W. Reumond, Hermann Fidelis Thywissen: 300 Jahre Haus Kambach.

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