Golfplatz Holzhäusern

Golfanlage Holzhäusern

Erleben Sie unterhaltsame Stunden mit Ihren Freunden, Ihrer Firma oder Ihrem Verein auf den schönen Plätzen des Golfparks Holzhäusern. Ein Angebot von MIGROS zur Bewirtschaftung des Golfparks Holzhäusern. Unter diesem Motto haben wir in diesem Jahr mit dem Golfpark Holzhäusern ein neues Projekt gestartet. Golf im Engadin: Golfplätze mit Geschichte. Der älteste Golfplatz der Schweiz!

Der Golfpark rekonstruiert das Lokal.

Holzhäuser: Der Migros Luzern-Verbund will das Publikumsrestaurant im Golfgarten Holzhäusern erneuern und um Seminar- und Veranstaltungsräume erweitern. Das Investitionsvolumen beträgt rund 6 Mio. Schweizer Franken. Den entsprechenden Bauantrag für den Umnutzung des Golfparks Holzhäusern wird die Migros Luzern-Genossenschaft anfangs Dez. bei der Stadt Risch Rotkreuz einreichen. Es wird weiterhin zwei öffentlich zugängliche Selbstbedienungs- und Servicerestaurants gibt.

Zusätzlich werden Seminar- und Veranstaltungsräume geschaffen, die für den privaten oder geschäftlichen Gebrauch zur Verfügung stehen. Die Umstellung soll auch die Arbeitsabläufe im Restaurant Golf Park verbessern. Der Genossenschaftsverband Migros Luzern will rund CHF 6 Mio. in die Erneuerung stecken. Die Umstellung ist für das Jahr 2015 geplant. In der Bauphase wird die Restaurierung in einen temporären Raum innerhalb des Treffpunktgebäudes auf dem Golfplatz verlegt.

Ausflugsziele

Golfförderer möchten darauf hinweisen, dass Golfanlagen auch für Tier und Pflanze nützlich sein können, aber es gibt kaum Belege dafür. Daher wollten wir in unserem Vorhaben die folgenden Fragestellungen beantworten. a) In welchen Regionen ist es zuständig, Golfanlagen zu bauen? Worin würden die Schäden an der Umwelt zu groß sein? b) Wie reagiert die Brutvogelpopulation auf den Golfrasen?

c ) Kann ein Golfplatz neben seiner Spielfunktion auch einen Platz für anspruchsvolle Tier- und Pflanzenspezies anbieten? d) Können auf einem Golfplatz naturschutzfachliche Ziele mit bestmöglicher Sorgfalt und Design realisiert werden? Im Zuge des Baus des bisher auf stark genutzten landwirtschaftlichen Flächen errichteten Platzes Holzhäusern (Kanton Zug) entstanden viele naturnahen Habitate.

Ein Jahr nach Abschluss des Golfkurses (1996) wurden die Zahl und der Standort der Brutgebiete sowie das Spektrum und das Potenzial von Kriechtieren, Amphibien, Schmetterlingen, Laufkäfern, Grashüpfern und Libelle erforscht. Zudem wurden brütende Vögel und landschaftliche Elemente auf einer ähnlichen Bezugsfläche in der landwirtschaftlich stark beanspruchten Fläche kartographiert. Auf Basis dieser Untersuchungen wurden 34 natürliche Ziele für den Golfplatz errechnet.

Gleichzeitig wurden Brutvogelpopulationen auf anderen Plätzen erfasst und umfangreiche Literaturrecherchen betrieben. Der Golfsport ist zweifellos der Sport mit dem höchsten Flächenverbrauch pro Athlet, und seit 1990 wurden in der Schweiz mehr Golfanlagen errichtet als in allen bisherigen Jahren. Der erste Überblick über das Wissen über die Vogelwelt auf dem Golfplatz basiert auf Literaturrecherchen und eigenen Brutvogeluntersuchungen auf drei Bahnen.

Aus Mitteleuropa gibt es nur sehr wenige veröffentlichte Angaben zum Vogelschutz auf Golffeld. Für diese Studie haben nur 13 Golfplätze eine Brutvogelliste erstellt. Erst in fünf Ausnahmefällen ist ein Abgleich mit der Umwelt oder mit dem Anfangszustand vor dem Golfplatz möglich. Bisher fehlten bevölkerungsökologische Untersuchungen auf Golfanlagen völlig.

Vergleichsdaten über das Auftreten von brütenden Vögeln und anderen Arten auf und in der Nähe von Golfanlagen sind in Europa sehr rar. Dennoch wird deutlich, dass Golfanlagen in einer natürlichen Umwelt aus Gründen des Naturschutzes sehr schwierig sind. Ein Golfplatz benötigt auch in stark beanspruchten Gebieten genügend ökologisch sinnvolle Ausgleichsräume, um als Habitat für eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt zu fungieren.

Golfanlagen in einer stark frequentierten Umwelt mit wenigstens einem dritten ökologischen Ausgleichsgebiet können attraktive Habitate für Voegel sein. Am Golfplatz Holzhäusern wurden bis 2003 14 der 34 natürlichen Zielvorgaben voll erfüllt oder sogar überschritten, 8 davon wurden fast ganz ausgelassen.

Spektrum, Anzahl der Arten und Dichte der Individuen haben sich vor allem in den Wasser- und Holzartengruppen (Libellen, Amphibien, Hecken- und Wasservögel) sowie bei Schmetterlingen erfreulich verändert.

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