Döberitzer Heide Schaugehege

Schauraum Döberitzer Heide

Abgesehen vom Aussichtsturm im Westen ist noch nichts anderes gebaut worden, da die Planung dafür noch im Gange ist. Die ehemalige Ausstellungshalle in Elstal wird nun neu genutzt und geschlossen. Über die Döberitzer Heide hat Mallimahinde bereits geschrieben und sogar fotografiert.

Schaufenster der Sielmannschen Landschaft Döberitzer Heide

In mehr als 100 Jahren der militärischen Bewirtschaftung des ehemaligen 6.000 ha großen Truppenübungsgeländes "Döberitz" hat sich bis heute eine landschaftlich außergewöhnliche und naturschutzfachlich wertvolle Umgebung erhalten. Nur 1 km hinter dem Ort befindet sich die Sielmannsche Döberitzer Heide.

Das Ergebnis ist ein wertvolles, weitestgehend unzerschnittenes Lebensraummosaik mit Trockenwiesen, Feuchtgebieten, Heideflächen, Mischwäldern, Schilf und Wasser, von denen einige wenige Tier- und Pflanzenspezies wie z. B. Ziegensucker, Seeadler und Otter sowie Lungenenzian, Sonnentau, Sumpforchidee und die astfreie Gras-Lilie beheimatet sind. In den frühen 90er Jahren hat Prof. Heinz Sielmann die Döberitzer Heide besucht und ihre spezielle Schönheiten und Vielfältigkeit erkannt.

Im Jahr 1994 gründet er mit seiner Ehefrau Inge Sielmann die Gründung der gleichnamigen Firma. Die Heinz -Sielmann-Stiftung hat diese einmalige Naturlandschaft vor den Toren Berlins und Potsdams im Jahr 2004 erworben und damit für die Umwelt dauerhaft gesichert. Das 36 ha große Schaugehege bei Elstal wurde 2006 eingeweiht, was etwa 70 Fußballplätzen entsprich.

Die Heinz -Sielmann-Stiftung hilft mit der Züchtung dieser Wildtiere, diese gefährdeten Tierarten zu retten. Derzeit wohnen nun zusammen in der Wildnis-Kernzone und in der Schaugehege zusammen rund 200 große Pflanzenfresser: 90 Bison, 29 Przewalski Pferde, 90 Rotwild entwerfen und pflegen nun durch ihre Lebensart und ihr Verhalten die Landschaftsvielfalt.

Mit dem Zug: Regionale Eisenbahn RE 4 (Richtung Rathenow), am Hauptbahnhof Elstal steigen Sie aus und gehen ca. 20 Gehminuten zu den Wanderwegen: vom Hauptbahnhof her in die Bahnhofstraße abbiegen und bis zur folgenden Querstraße (vorbei an der Eduard-Schewe-Allee) gehen, hier rechterhand in die Rosa-Luxemburg-Allee abbiegen, dann auf der Bundesstraße zur B5 abbiegen und über die B5 über die Steg nach Sielmanns.

Per Bus: ab Ratshaus Berlin-Spandau mit der M 32 (Richtung Dallgow-Döberitz) bis Havelpark, von dort mit der 663 (Richtung Nauen) bis zur Station Olympic Village, von dort 10 Gehminuten bis N, an der Station entlang der Bundesstraße zur B 5 und über die Sielmann' schen Naturbrücke.

Mit dem PKW Die Sielmannser Naturlandschaft Döberitzer Heide ist über die A10 ( "Ausfahrt Spandau") und die B5 ("Ausfahrt Elstal/Olympisches Dorf/Sielmann Stiftung") gut zu erreichen. An diesem Tag wurde Karls Erlebnisdorf Wustermarkmark mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten wie einer Schlepperbahn, einer Kartoffelsackbahn, einem Kinderbauernhof und vielem mehr in der unmittelbaren Umgebung eroeffnet.

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