Clarks England

Klartext England

Die weltgrößte Schuhmarke außerhalb des Sportschuh-Lifestyle-Segments ist Clarks. Dies gilt nicht für mein altes Modell, das noch in England hergestellt wurde. Die Marke kommt ohnehin aus England. verließ England und kam mit einem Koffer voller Clarks zurück. Erfahren Sie mehr über die Arbeit bei Clarks.

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Mit was assoziieren Sie den Ausdruck Clarks? Von den ersten Pantoffeln, die 1825 von den Brüdern Cyrus und James Clark entworfen wurden, über den sagenumwobenen Wüstenstiefel von Enkel Nathan Clark bis hin zu Kollaborationen mit Großen wie Dragées im Jahr 2017 - der weltgrößte Straßenschuhproduzent hat sich in beinahe 200 Jahren von einem in Somerset County, England, gegrÃ?ndeten Familienbetrieb zu einem in Ã?ber 35 LÃ?ndern vertretenen Weltkonzern gemausert.

Dabei ist die Famile Clark nicht nur auf ihre eindrucksvolle Unternehmensgeschichte, sondern auch auf ihre bis heute einmalige Firmenphilosophie zurechtgekommen. Das, was die Füsse erfreut, was sie fit macht, wie sie arbeiten - mit vorsichtigen Antworten auf diese Frage haben die Clark-Entwickler und Schuhmacher immer enger am richtigen Fuß gearbeitet und schließlich die verschiedensten Varianten wie z. B. Schuhe, Stiefel, Sandalen, Ballerinas oder Sneakers für Männer und Frauen geschaffen, die heute beinahe alle Kult-Status haben.

Das legendäre Wüstenboot in Herbstfarben, der formschöne Schnürschuh Hamble Oak mit schicker Lyra-Lochung oder die femininen Stiefel aus softem Rindsleder - ob im Office, in der Theke oder auf dem Bürgersteig dazwischen, in Clarks sind Sie immer bestens angezogen und Ihre Füsse bestens ausgestattet. Um auch im kalten Wetter bestens gerüstet zu sein, wurden einige unserer Produkte mit Gore-Tex ausgerüstet, damit Ihre Füsse trocken und bei angenehmer Temperatur bleiben.

Ein Schritt weiter

Die Firma Clarks wurde 1825 in Sommerset, England, gegrÃ?ndet und hat sich schnell zu einem bedeutenden Produzenten in GroÃ?britannien gemausert. Bei Clarks steht man für höchste Ansprüche an beste Verarbeitung und britische Eleganz par excellence. Seit Jahren werden die Markenschuhe von den Jungs in den Sportstadien, den Großen Jungs in Jamaika und im Hip Hop verwendet.

Wer sich auch einen englischen Pöbel genauer anschaut, wird neben den Turnschuhen eine nicht gerade kleine Anzahl von Clarks Originalmodellen bemerken. Tanz, Feste und "Randsportarten" in der Umgebung des Stadions veranschaulichen Clarks gewaltigen Triumphmarsch und wie diese angeblichen "Opa-Händler" den Weg in die "coolen" Unterkulturen fanden.

Der Crêpe-Sohle ist das wesentliche Merkmal der Clarks Originals Schuhe und es gibt keinen Weg daran vorbei, seit der erste Wüstenstiefel im Jahr 1950 vorgestellt wurde. Bei Clarks ist natürlich auch das lederne Material eine Selbstverständlichkeit. Nichts geht über einen Clarks Wallabee in Wildleder. Schon seit über fünfzig Jahren ist dieser klassische Artikel ein integraler Teil jeder Clarks-Kollektion.

Der Umriss ging um die ganze Erde und das Wandabee hat im Laufe der Jahre nicht nur eine große Fanbasis gewonnen, sondern kann auch problemlos mit Ihren Turnschuhen mithalten. Clarks Wallabees beginnt im guten alten Deutschland. Er wurde als Model "Grasshopper" vom Hersteller SIOX hergestellt und auf den Markt gebracht.

Das Potential, das im "Grasshopper" schlummert, hat Clarks nicht verfehlt und so vereinbarten beide Unternehmen 1964 vertraglich, dass die Engländer den Gleitschuh auch unter dem Markennamen Clarks produzieren konnten. Der erste Clarks Wallabees wurde 1967 in der Irish Padmore & Barnes Factory hergestellt und bis heute wird der Shoe einmal als Wandabee bei Clarks und einmal als Grashüpfer bei Soux hergestellt, was ziemlich wahnsinnig ist.

Dank seiner Mokassin-Konstruktion, seinem ungewöhnlichen Design und seinem hohen Tragkomfort ist der Wandabee rasch abgehoben. Ob Wandabee-Boote oder die "normale" Version, meine Lieblinge sind eindeutig die Wildleder-Modelle. Zum Beispiel schaukel ich derzeit jeden zweiten Tag im Office mein schwarzes Veloursleder an. Die Wüstenstiefel wurden von Nathan Clark, dem Ur-Enkel des Firmengründers James Clark, entworfen.

Vor seiner Abreise wurde er jedoch von seinem Geschwister beauftragt, sich zu informieren und zu entwickeln, wie der ideale Schuhe für das Familienunternehmen aussehen sollte, wenn er im Dienst Seiner Hoheit um die ganze Erde fährt. Der Wüstenstiefel war das Resultat dieser Missionen. Im Laufe der Jahre erschien der Wüstenstiefel von Clarks immer wieder in den Teilkulturen.

Style-Ikonen wie die Beatles und Mr. Cool selbst Steve McQueen hauchte den Schuhmodellen eine gewissen Kühle ein und verhalf ihnen zu einem modischen Ausrufezeichen. Die Wüstenstiefel kommen mit einem Mindestmaß an Nähte heraus, bauen auf abgerundeten Formen auf und es ist wirklich keine große Verwunderung, dass sie seit 67 Jahren das Flaggschiff der Marken Clarks neben der Wandabee sind.

Wer einen Blick auf die Brand Clarks werfen will, kommt am Wüsten-Trek nicht vorbei. Inspiriert wurde der Gleitschuh 1974 von einem holländischen Gleitschuh, der wegen seiner letzten Form auch " Sly Toes " genannt wurde. Da gibt es England-Freaks, die keinen anderen Schuhmantel zu ihrem Stone Island oder Barbour Mantel anziehen als den Wüsten-Trek.

Der Branding ist atypisch groß auf Clarks Fersen, vermutlich um von der keilförmigen Armierung abzulenken. Die Wüstenwanderung hat auch eine Leder-Innensohle, die für ein gutes Fußklima sorgen soll. Vor kurzem hatte Clarks ihn aus dem Lager zurückgeholt und er nahm die Herz der Crep Sole Lovers im wahrsten Sinne des Wortes im Wind.

Wie bei allen Clarks-Modellen hat der Weber eine typische Kontur und eine Perlennaht im Mokassinstil. Er vereint das Vermächtnis und die Schlichtheit der Clarks-Schuhmode und ist vielleicht so etwas wie der kleine Schwester seiner Geschwister Wallabee und Desert Boots von Krep Sole. Hier ein kleiner Tipp für alle, die sich mehr mit der neuen Flagge von Clarks und ihrem Einfluß auf den Film befassen wollen.

Jamaikanischer Discjockey und Designerin Al Fingers berichtet in seinem 2012 erschienenen Werk "Clarks in Jamaika" über die phänomenale Beliebtheit von Clarks auf der Karibikinsel. Ab den 1960er Jahren wurden Schuhwerk die beliebtesten Produkte von Rasta und Rasta, was sich auch in den Texten von Liedern wie z. B. den Reggaes und Dancehalls widerspiegelte.

Im Rahmen seines Buches präsentiert Al Fingers aktuelles und historisches Fotomaterial, Interviewmaterial und Archivmaterial von Clarks, das noch nie dagewesen ist. Der Fokus liegt natürlich auf den Sängern, Musikern und Musikern aus Jamaika, die Clarks Schuhen nachgespielt haben.

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