51588 Nümbrecht Deutschland

Nümbrecht, Deutschland 51588

Die Stadt Nümbrecht liegt im Landkreis Oberberg. Mülhlenweg 13 51588 Nümbrecht Deutschland. Nümbrecht, Parkstraße 3, 51588 Nümbrecht, Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Parktraße 3 51588 Nümbrecht Nordrhein-Westfalen Deutschland. 90%.

Bekannt ist das Restaurant zum alten Bahnhof (Berkenroth, 51588 Nümbrecht).

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Die Stadt Nümbrecht ist eine nordhein-westfälische Kommune im Landkreis Oberberg und ein Badeort. Die Stadt Nümbrecht befindet sich etwa 35 Kilometern nordwestlich von Bonn und etwa 40 Kilometern südwestlich von Köln im Gebirgsland. Die erste urkundliche Erwähnung Nümbrechts findet sich in der Besitzbescheinigung des Klosters Cassius in Bonn. Sie erscheint dort unter dem Titel "Nuenbret"[2], existierte aber wahrscheinlich schon im achten Jahrhundert als Siedlung[3] Der Baustart der (heute evangelischen) Pfarrkirche wird auf 955 geschätzt.

1268-1276 gründete Gott I. von Seyn die Homburg; Nümbrecht bildet zusammen mit den beiden Städten Weihl und Märienberghausen eines der vielen kleinen Gebiete des Reichs, das so genannte "Homburger Ländchen" - wie die frühere Kaiserherrschaft Homburg heute oft bezeichnet wird, das unter der Sayn-Wittgenstein-Dynastie bis 1743 relativ unabhängig war und seit der zweiten Hälfte vor allem in der zweiten Hälfte desselben Jahrh....

Nümbrecht war im neunzehnten Jh. das Herzstück der Oberberger Wiedergeburtsbewegung, die im Wesentlichen vom protestantischen Priester Jakob Gerhard Engels (in Nümbrecht von 1851 bis zu seinem Tode 1897) geprägt wurde. Zwischen 1915 und 1957 betrieb die kleine Bahn Bielstein-Waldbröl ihren Bahnhof Nümbrecht in Homburg-Bröl.

Wie ein jüdischer Bürger von Nümbrecht, der dem Rassenwahnsinn der Nazis zum Opfer gefallen ist, erinnern die Meta-Herz-Straße. Zur Erinnerung an die Judengemeinde steht auf dem Dorfplatz in der Naehe der 1938 zerstoerten Schule ein Denkmal. Die Stadt Nümbrecht wurde zum Luftkur- und Kurbad und etabliert sich immer mehr als Reiseziel und Startpunkt für behutsamen Fremdenverkehr. 1974 wurde hier die Staatliche Gartenschau veranstaltet.

Viele deutschstämmige Einwanderer haben nach der Wende 1989 eine neue Wohnung in Nümbrecht gefunden. In der Kirche gibt es folgende Kirchen: die folgenden: Hilko Redenius (* 1961, CDU) ist seit 2009 Oberbürgermeister von Nümbrecht. Das Wappen schild mit vier Quadraten mit je zwei homburgischen Loewen und schwarzen Strahlen auf silberfarbenem Hintergrund ist ein Hinweis auf die Verbindung zwischen der Gemeinschaft Nümbrecht und dem Fuerstenhaus Sayn-Wittgenstein.

Die Stadt Nümbrecht trägt in ihrem Stadtwappen das Wahrzeichen der Burg und des Hofes Homburg, das der Fürst Ludwig von Sayn-Wittgenstein, der Repräsentant der jungen Familie Sayn, 1604, nachdem der jüngste Grafen von Sayn, Heinrich IV, auf seinen Teil des Hofes Homburg verzichtete, aus Sayns Familienwappen in der Siedlung Siegburg übernommen hatte".

Aus Anlass der Territorialreform in den 60er Jahren beschloss der Bezirkspräsident von Köln am 16. Juli 1970, dass die heutige Stadt Nümbrecht das geschichtsträchtige Stadtwappen weiter verwenden darf. Bereits seit 1983 gibt es den Künstlerischen Verein der Stadt. Verschiedene Einzelausstellungen findet im Hause der Künste in Nümbrecht statt. Sie sind ein Schenkung des Künstlervereins von Nümbrecht an die Stadt Nümbrecht zur Verzierung des Bades.

Seit 1996 steht die Statue Die Flüchtigkeit auf dem Kirchenplatz der Evangelischen Kirchen. Die Naturskulptur - Erinnerung an einen Weihnachtsbaum des Bildhauers Michael Schwarze in der Marktstrasse vor dem historischen Gebäude Mehlau des Hofmeisters Johann Georg Milchsack in Nümbrecht, erbaut 1746. Die Plastik ist eine Ausleihe an die Stadtverwaltung Nümbrecht.

Er steht im Kurgarten von Nümbrecht unterhalb des Brunnen. Es wurde kurz vor der Staatlichen Gartenschau 1974 im Park installiert. Das tausendjährige Gotteshaus in Nümbrecht ist eines der architektonisch wertvollsten Kirchengebäude des Landkreises Oberberg: Der über 150 Jahre alter "Waisensaal" am Dorfplatz wurde 1856 als Erweiterung des bereits 1850 an der Hauptstrasse neben dem geschichtsträchtigen Pfarramt errichteten evangelischen Pfarramtes errichtet.

Seit 1987 beherbergt es das Teehaus des CVJM und seit 2002 die Diakonie-Station der evangelischen Pfarrei. In Marienberghausen die Bunten Kerken (Kirche mit mittelalterlicher Wandmalerei). Vom originalen Gotteshaus ist nur noch der westliche Turm aus dem XII Jh. erhalten. Sie ist eine der wenigen im Rheinland mit einer reinen Sammlung von spätgotischen Gemälden.

In der katholischen Pfarrkirche Heilig Geiste, die 1975 vom Baumeister Hans Joachim Lohmeyer errichtet wurde, befindet sich das Altarbild von Wolfgang Göddertz und seit 1994 eine Muttergottes von Hanne Wagenknecht. Die Säulenfontäne im Kurgarten von Nümbrecht ist ein Kunstwerk des Künstlers Michael Schwarze. Die Brunnenfiguren versinnbildlichen den alten Menschenwillen, sich von den Beschränkungen des Alltags zu erlösen.

Vor allem in Bruchs, im Nordosten von Nümbrecht, gibt es gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem achtzehnten und neunzehnten Jh. Benroth befindet sich ca. 5 Kilometer von Nümbrecht aus. Unterhalb der Schutzhütte Alfred Lang und des Aussichtsturmes im Waldbereich "In der Goldkaule", Tunnellänge ca. 20 Metern. Aussichtspunkt " Auf dem Lindenhof " in Nümbrecht (341 Höhenmeter, 154 Treppenstufen, 34 Höhenmeter)[8].

Denkmal für die gefallene Armee des Ersten Weltkrieges in der protestantischen Landeskirche im so genannten "Herrenkeller". Es wurde mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe in der Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Harscheiderin Marianne Roetzel geschaffen. An den Kopfsteinen befindet sich ein Denkstein, der durch sieben Pfeiler erweitert wird. Grab des wichtigen Predigers und Pastors Jakob Gerhard Engels (1826-1897) auf der nördlichen Seite des Gräberfeldes von Nürnberg.

Gedenktafel für den Engelsnachfolger und langjähriger Pfarrer Johannes Conrad (1871-1957) aus Nümbrecht, am Grabe von Jakob Gerhard Engel. Gedenktafel für Johannes Bönekämper ( (1796-1857), den "Pionier des Evangeliums" unter den Emigranten in Südrußland und Impulsgeber des Stundismus in Rußland[9], im Westteil des Gräberfeldes von Nürnberger. Regelmässige Rundgänge durch den Schlosswald und das Öko-Nümbrecht, Veranstalter: "Biologische Bahnhof Oberberg" Geführte Touren durch das Zentrum von Nümbrecht, Veranstalter: "Heimatverein Nümbrecht e. V." Die Österreichische Postkutsche, eine Nachbildung eines Reichspostwagens um 1871, fährt zwischen Nümbrecht und Wiehl regelmässig im Hochsommer.

Es gibt drei Gewerbegebiete in der Kommune, nämlich in Elsenroth, Göteborg und Bielefeld. Größter Auftraggeber der Kommune ist die SARSTEDT Verwaltung AG mit ihren Standorten Rommelsdorf, Winterborn u. Hemer. 2. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Wiehl ist die Stadtverwaltung Nümbrecht Träger des Zweckverbandes der Stadtgemeinden. Durch die Rücknahme des Elektrizitätsnetzes (1998) ist die Kommune in der Elektrizitätsverteilung unabhängig geworden.

Die Stadt Nümbrecht is part of the Verkehrsverbund-Rhein-Sieg. Ergänzend zur OVAG führt der Verband "Bürgerbus Nümbrecht e. V." auch den privaten Personennahverkehr durch. Sie verkehrt mit aktuell 5 Buslinien mehrmals wöchentlich zwischen dem Busbahnhof in Nümbrecht und den kleinen Städten in der Stadt. Strecken: Nümbrecht hat keinen direkten Anschluss an das Autobahn- und Eisenbahnnetz in Deutschland.

Die Station Nümbrecht/Homburg (Bröl) befand sich an der Kleinbahn Bielstein-Waldbröl. Von Nümbrecht aus erreicht man die nächstgelegenen Stationen über die Buslinien 302 (Dieringhausen) und 312 (Ründeroth). Nümbrecht verfügt durch seine geographische Nähe zum oberen Bergischen Bundesland über ein gut entwickeltes Wander- und Radwegenetz. Johann Bonekämper (1796-1857), Seelsorger in Southern Russia, "Vater der Stundisten" der Evangelischen Kirche gemeinde Nümbrecht (ed.): Spurensuche nach Berichten, Aufsätzen und L Vortrag zum Thema Nümbrecht. 2.

Marion Geldmacher: The Beginnings of Nümbrecht and Homburg e. V. 4, mit der ZDB-ID 188467-0). Wamper, Köln 80, Klaus Goebel (Hrsg.): Das christliche Leben von der Reformationszeit bis heute in der Stadt. Martin Galunder Nümbrecht 2004, ISBN 3-89909-033-0 Karl Heckmann: Historie der ehemaligen Reichsherrschaft Homburg an der Mark. 35, ISSN 0933-5102.

Birgit Kaufmann, Wolfgang Kirsch: Nümbrecht. Nümbrecht 2010, ISBN 978-3-933586-71-1 Heinrich Schild: Gemeindechronik von Nümbrecht und Nümbrecht. Stadt Nümbrecht, Nümbrecht 1977, Nümbrecht, Schloß Homburg, Nümbrecht. Gedächtnisse der jüdischen Gemeinschaft Nümbrecht. Erster urkundlicher Hinweis auf oberbergische Stätten (= Beitrag zur obergischen Vergangenheit. Sonderausgabe 1).

? Evangelical parish of Nümbrecht (ed.): Spurensuche. Impressum. Der Deutsche Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 81. Karl Schröder: Rise and Stall of Robert Ley.

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